Praktische Tipps für Bestseller-Listen – Technik und Gestaltung


Mittwald.de Hosting
Werbung

Vor kurzem habe ich die Vorteile und die grundsätzlichen Möglichkeiten von Bestseller-Listen für Affiliates behandelt.

Nun soll es darum gehen, wie man diese konkret erstellen und gestalten kann.

Natürlich gehe ich dabei vor allem auf meine Erfahrungen und Vorgehensweise ein, stelle aber noch weitere Möglichkeiten vor.

Praktische Tipps für Bestseller-Listen

Einer meiner Leser hat mich vor kurzem folgendes per Mail gefragt:

Hast Du für die Optik der Listen noch ein paar Tipps? Einfach die Titel nehmen und dann Platz 1, 2, 3 davor oder schon mit weiteren Informationen bestücken? Wie sind da Deine Erfahrungen, was zieht am besten?

Diese Frage möchte ich in diesem Artikel beantworten. Vorher geht es aber erstmal um die verschiedenen technischen Möglichkeiten.

Besteller-Listen erstellen

Die folgenden Möglichkeiten habe ich getestet, um eine Bestseller-Liste auf der eigenen Website einzubinden.

Dabei ging es bei mir in der Vergangenheit oft um Amazon. Aber die Punkte gelten auch für viele andere Online-Shops, wenn diese die technischen Möglichkeiten anbieten.

  • Fertige Widgets
    Amazon und auch andere Online-Shops bieten fertige Widgets an, mit denen man unter anderem Bestseller-Listen in bestimmten Produktkategorien umsetzen kann.

    Dazu nutzt man bei Amazon das Karussell-Widget, wie ich das aktuell z.B. auf meiner neuen Nischenwebsite getan habe. Dort habe ich die Bestseller unter den Werkzeugkoffern eingebaut.

    Allerdings gefällt mir das Karussel-Widget persönlich nicht so wirklich. Deshalb ist dies auch nur eine vorübergehende Lösung.

    Alternativ kann man auch das Widget „Empfohlene Produktlinks“ nutzen. Da gibt man allerdings ein Stichwort ein und kann nicht explizit eine Produktkategorie auswählen.

  • API nutzen
    Ich selber arbeite mich gerade in die Amazon-API ein. Das ist nicht ganz so einfach, aber wenn man programmieren kann, stehen einem hier ungeahnte Möglichkeiten offen.

    Man kann auf nahezu alle Produktdaten, Bewertungen, Bilder usw. zugreifen. Und wenn man dies in ein schönes Plugin packt, kann man relativ einfach eine automatisch aktualisierte Bestseller-Liste zu einer Produktkategorie anzeigen lassen.

    Dabei ist dann auch die Gestaltung frei wählbar.

  • Manuelle Erstellung
    Alternativ kann man natürlich auch manuell eine Bestseller-Liste erstellen.

    So könnte man sich die Bestseller in einem Online-Shop anschauen und diese in einem Artikel „nachbauen“.

    Das macht aber zum einen viel Aufwand und die Pflege ist eine weiteres Problem. Dies ist auf Dauer nicht zu empfehlen.

  • RSS Feed einlesen
    Amazon bietet unter anderem RSS-Feeds für Bestseller-Listen an.

    Da muss man nur noch seine Amazon-ID anhängen und mit einem passenden RSS-Plugin diese Daten in WordPress einlesen. WP RSS Aggregator oder WP RSS Multi Importer sind dafür geeignet.

Gestaltung von Bestseller-Listen

Wenn man kein fertiges Widget nutzt, sondern es per Hand macht oder ein Plugin nutzt, hat man natürlich mehr Einflussmöglichkeiten auf das Aussehen der Liste.

Folgende Elemente halte ich für wichtig:

  • Überschrift
    Die Überschrift sollte klar und deutlich sagen, worum es geht. Z.B. „Besteller der Kategorie ‚Waschmaschinen'“. Der Besucher sollte allein durch die Überschrift wissen worum es geht.
  • Erklärung
    Ich finde es gut, wenn unter der Überschrift eine kurze Erklärung folgt. Z.B. „Liste der 10 beliebtesten Waschmaschinen auf Amazon.de im Januar 2014“.
  • 1,2,3,4,5 …
    Dann sollte natürlich die Auflistung der Top 5 oder Top 10 folgen. Artikel-Name und Produkttext gehören dazu. Macht man es manuell, sollte man eigene Texte verwenden.
  • Bild
    Ganz wichtig ist ein Produktbild. Und die bietet Amazon auch in höheren Auflösung für Affiliates an.
  • Bewertung
    Teilweise macht es Sinn die Stern-Bewertungen der einzelnen Produkte mit anzuzeigen. Gerade wenn diese recht gut sind, steigert dies das Vertrauen der Besucher.
  • Button
    Natürlich sollte bei den einzelnen Produkten nicht der Aktions-Button/Affiliate-Link fehlen. Dieser führt entweder zur Produktseite oder legt das Produkt direkt in den Warenkorb.
  • Aktualität
    Wenn man eine Top-Liste manuell erstellt, sollte man auf jeden Fall darunter schreiben, wie aktuell diese ist. Aber auch bei regelmäßiger automatischer Aktualisierung ist es sinnvoll das Datum anzugeben.

Fazit

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Bestseller-Listen zu erstellen.

Die schnellen und einfachen (Widget oder RSS) sind allerdings wenig flexibel, aber dafür immer aktuell.

Mit der API oder der manuellen Erstellung dauert es zwar länger, aber dafür kann man es optimal an die eigene Website anpassen.



Amazon PartnerNet
Werbung



Ähnliche Einträge:

4 Kommentare für “Praktische Tipps für Bestseller-Listen – Technik und Gestaltung”

  1. 1
    Danosch sagt:

    Das mit den RSS Feeds hört sich echt ziemlich interessant an. Danke für den Tipp.

  2. 2

    Das mit dem „direkt in den Warenkorb legen“ habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht. Welche erfahrungen hast du damit gemacht. Ich glaube mich zu erinnern, das du das so bei deiner Pool-Seite so gemachst hast. Hast du das mal gestestet?
    VG

  3. 3
    Maik sagt:

    Sehr hilfreiche Tipps, danke. Wusste nicht, dass es spezielle RSS-Feeds für Bestseller-Listen gibt.

    Habe mich auch in die API eingearbeitet und ein kleines Script geschrieben. Problem dabei war, dass die Preise stündlich aktualisiert werden müssen und ich ein Caching-Plugin (Cachify) im Einsatz habe.

    Letztendlich nutze ich dafür ein Cronjob, der auf allen Seiten, wo ein Amazon-Produkt (bzw. der Preis) via API eingebunden ist, stündlich den Cache leert. JS/Ajax war mir rechtlich gesehen zu unsicher.

  4. 4
    Maik sagt:

    Hey, ich bin’s nochmal. Als ich gerade in meinem RSS-Reader schaute, habe ich meinen Kommentar nochmal durchgelesen und erst jetzt gemerkt, dass es rechtlich gesehen ja eigentlich gar keine Probleme geben kann, wenn man den Preis via JS/Ajax einbindet, weil die Preise ja nicht zwangsmäßig angezeigt werden müssen. Da hatte ich wohl einen Denkfehler.

    Wär natürlich besser, wenn man den Cache nicht jede Stunde leeren müsste. Ist dann aus Accessibility-Sicht für User, die kein JS aktiviert haben bzw. Addons wie NoScript nutzen nicht mehr so toll, aber das ist doch meistens nur ein sehr kleiner Teil(?)

RSS Feed abonnieren Affiliate-Tipps per Twitter!