Amazon auf Nischen-Website nutzen – Amazon-Partnerprogramm Guide


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Nachdem ich im vorherigen Artikel der Serie Tipps gegeben habe, wie man Amazon in großen bestehenden Websites nutzen kann, widme ich mich heute kleinen Nischensites.

Ich selber habe Amazon auf mehreren Nischensites im Einsatz und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie Geld verdienen mit dem Amazon-Partnerprogramm.

Amazon auf Nischen-Website nutzen

Nutzt man das Amazon-Partnerprogramm auf einer Nischenwebsite hat man einige Vorteile gegenüber dem Einbau in einer größeren und schon länger bestehenden Website.

Bei einer Nischensite muss man vor allem viel weniger Rücksicht auf Stammleser nehmen und kann viel flexibler und aktiver mit Amazon-Werbemitteln arbeiten.

Das bedeutet auch, dass man gar nicht so viele Besucher benötigt, um gutes Geld zu verdienen und die Amazon-Links profitabel einzubauen.

Ich verdienen auf meinen kleinen Nischensites mehr mit Amazon, als auf meinem großen Blog selbstaendig-im-netz.de, der viel mehr Traffic hat.

Tipps für Amazon auf Nischen-Website

Im Folgenden ein paar Tipps für den Einsatz von Amazon auf Nischen-Websites:

  • Bei einer Nischen-Website kann man diese von Anfang an rund um Amazon-Angebote planen. Ich habe dies bei mehreren Nischen-Sites getan.

    Dabei habe ich mir zuerst mit dem Tool Market Samurai* ein paar interessante Themen (hohes Suchvolumen und wenig Konkurrenz in den Google-Suchergebnissen) gesucht und dann in Amazon geschaut, ob es passende Produkte gibt.

    Umgekehrt geht dies aber natürlich auch. Man schaut sich in Amazon nach passenden Produkten um. Diese sollten maximal 200 Euro kosten, da es ja eine Deckelung von 10 Euro pro vermitteltem Produkt gibt. Ab Oktober 2014 gibt es keine Deckelung der Provisionen mehr.

    Zudem ich finde es ganz gut, wenn es eine überschaubare Anzahl an Produkten in dieser Kategorie gibt. Schließlich will man z.B. Produktvergleiche umsetzen und das funktioniert mit zu vielen Konkurrenz-Produkten nicht so gut.

  • Die Nischenwebsite sollte sehr fokussiert sein und sich auf eine Produktkategorie konzentrieren.

    Darauf richtet man dann die Domain und die Inhalte der Site aus. Das führt dazu, dass man selbst mit einer kleinen Site, die nicht viele Backlinks hat, recht schnell gut in Google ranken kann.

    Später sollte man dann weiterhin fokussiert bleiben und lieber eine weitere Nischensite aufbauen, als die bestehende thematisch zu sehr zu verwässern.

  • Sehr wichtig ist das Credo 1 Artikel = 1 Thema. Man sollte also in jedem Artikel nur ein Thema behandeln.

    Bei meiner Poolheizungsseite habe ich z.B. je eine Seite für Solar-Poolheizungen, Elektro-Poolheizungen und Wärmepumpen-Poolheizungen erstellt. Diese ranken bei den jeweiligen Keywords viel besser, als wenn ich alle 3 Produkte auf einer Seite behandelt hätte.

    Ausnahmen bilden Vergleichsseiten, wie z.B. „Welche Poolheizungsart ist die beste“, auf der man verschiedene Varianten vergleicht.

    Noch allgemeiner würde ich aber nicht werden und keinesfalls z.B. Poolheizungen, Gartenmöbel und Rasenmäher auf einer Seite behandeln. Das bringt nichts.

  • Wie oben schon angedeutet, geht die Keyword-Recherche Hand in Hand mit der Produkt-Recherche.

    Man kann (und sollte) zwar auch den einen oder anderen Know How Artikel verfassen, der kein spezielles Produkt vorstellt und auch keinen Amazon-Link beinhaltet, aber ansonsten sollte man recherchieren, nach welche Produktarten häufig gesucht wird und ob es passende Amazon-Produkte dazu gibt.

    Neben allgemeinen generischen Suchanfragen wie „Die beste Poolheizung“ suchen viele User nach konkreten Produkten. Das sollte man nutzen.

  • Sehr gute Erfahrungen habe ich z.B. mit den Bestseller-Listen von Amazon gemacht.

    Dazu gehe ich in eine bestimmte Kategorie und schaue mir dort die Bestseller an. Diese gibt es aber nicht für jede Unterkategorie, so dass ich alternativ die Sortierung nach „beliebteste Artikel“ aktiviere.

    Dann liste ich z.B. die Top 5 in einem Artikel auf und schreibe jeweils noch ein paar Sätze dazu.

    Leser finden solche Top-Listen mit persönlichen Anmerkungen super, auch wenn sie in Amazon eigentlich dasselbe finden.

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Beispiel: Poolheizung-Website

Bei meiner Nischensite poolheizung-solar.de habe ich von Anfang an auf das Amazon-Partnerprogramm gesetzt.

Ich habe ein populäres Thema gesucht, bei dem die Konkurrenz aber machbar war und bin unter anderem auf Poolheizungen gestoßen.

Danach habe ich in Amazon nachgeschaut, ob es genügend Produkte gibt, die man bewerben könnte und das war der Fall. Zudem habe ich bei Google AdSense geprüft, wie die Klickpreise liegen, da man immer eine Backup-Einnahmequelle haben sollte.

Nachdem das alles gut aussah, habe ich die Site rund um das Thema Poolheizungen aufgebaut.

Unter anderem habe ich das Favoriten-Widget von Amazon genutzt, um passende Produkte je Beitrag anzuzeigen.

Allerdings sind auch andere Widgets und Linkarten zum Einsatz gekommen.

So sind Einzellinks sinnvoll, aber auch die aktuellen Schnäppchen aus einer Produktkategorie. Letztere habe ich in der Sidebar eingebaut.

Ich habe nach der Erstellung der Site nur noch ein paar Beiträge verfasst und sonst kaum was dafür gemacht. Dennoch habe ich allein im letzten Monat rund 240 Euro damit verdient.

Fazit

Amazon kann auf kleinen und sehr spezialisierten Nischen-Websites sehr gut funktionieren. Dann sollte man aber von Anfang an Amazon bzw. passende Produkte in die Planung der Site einbeziehen.

So eine kleine Nischensite ist schnell erstellt und rankt in einer Nische zudem relativ einfach.

So geht es weiter

Im nächsten Teil dieser Artikelserie gebe ich Tipps zur Steigerung der Amazon-Einnahmen und gehe dabei natürlich auch wieder auf eigene Erfahrungen ein.



Amazon PartnerNet
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7 Kommentare für “Amazon auf Nischen-Website nutzen – Amazon-Partnerprogramm Guide”

  1. 1
    Metin sagt:

    Hallo Peer,

    du hast mich wieder auf gute Nischen Ideen gebracht. Ich werde mich mal auf die vier Buchstaben hinsetzen und recherchieren, wie du es hier beschrieben hast. Gibt es eigentlich auch andere kostenlose und kostenpflichtige Keyword Tools ausser Market Samurai?

    Schöne Grüße
    Metin

  2. 2
    Ralf sagt:

    Amazon richtig eingesetzt kann es eine gute Einkommensquelle geben. Oft sieht man auch das die bestellten Artikel gar nichts mit der beworbenen Seite zu tun haben. Man muss den Leser nur auf Amazon stoßen und wenn er schon dort ist fällt ihm ein das er doch noch etwas bestellen wollte.
    Die Artfremden Artikel generieren bei mir mittlerweile fast 30% des Umsatzes bei Amazon.
    Danke für die Tipps. Vielleicht kann ich meinen Umsatz damit ja noch etwas steigern.
    Grüße aus Oberbayern

  3. 3
    Chris sagt:

    Hallo Peer,

    sehr interessantes Thema. Das Amazon Partnerprogramm gehört ebenfalls zu meinen Favoriten bei meinen Affiliates Projekten.

    Ich kann mich auch nicht beschweren und bin seit anfang an zufrieden mit dem Partnerprogramm.

    Jetzt habe ich allerdings ein Problem und zwar ist meine Website im Ranking enorm gesunken bei den Hauptkeywords. Kann das davon kommen, dass ich zu viele Affiliates Links gesetzt habe ?

    PS: Meine Affiliate Links sind alle auf nofollow gesetzt.

  4. 4
    Matthias sagt:

    Also irgendwie will bei mir Amazon einfach nicht konvertieren… Bisher noch so gut wie keine Sales dadurch gemacht. Vielleicht wird es aber Zeit Amazon noch mal eine Chance zu geben!

  5. 5
    Ted sagt:

    Hey,
    danke für den Artikel. Immer wieder gut neue Einblicke zu Nischenwebsites zu gewinnen. Werde jetzt auch mal Amazon testen auf paar Seiten.

  6. 6

    […] mit seiner Artikel Reihe zum Amazon Partnerprogramm mal wieder nachgelegt und berichtet in seinem neuen Artikel, wie man das Amazon Programm richtig auf der eigenen Nischenseite einsetzt. Er hat wichtige und gut […]

  7. 7
    Chris sagt:

    Hallo,

    wir haben die Erfahrung auch gemacht, dass wenn die Leute erstmal bei Amazon sind, dass sie meist auch etwas finden, was sie vielleicht gar nicht wollten. Denn es sind nicht immer die Produkte, die man sich eigentlich angesehen hat, sondern oftmals viele andere, die dann gekauft werden, auch wenn sie kleiner oder günstiger sind.

    Man kann es also sehr schön mit den Einkäufen für Zuhause vergleichen, denn oft kauft man auch viel mehr, als nur das, was man eigentlich brauchte. Aber darauf zielen ja die Supermärkte auch ab, also alles Taktik.

    Jetzt muss ich aber mal eine Frage stellen?

    Läuft denn die Poolseite genau so, wie Du sie Dir vorgestellt hast? Also von den Einnahmen her und auch was Adsense angeht? Natürlich sollst Du hier keine Einnahmen nennen, sondern eher einen Trend, ob Deine Vorstellungen sich in die Tat umgesetzt haben?

    Gruß

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