Welche Rolle das Storno im Affiliate Marketing spielt und worauf du als Affiliate achten musst!

Welche Rolle das Storno im Affiliate Marketing spielt und worauf du als Affiliate achten musst!Neben der Provisionshöhe und der Conversion-Rate, gibt es im Affiliate Marketing noch viele weitere Kennzahlen, die einen Einfluss auf den endgültigen Verdienst haben, wie z.B. die Storno Quote.

Was die Storno Quote ist und warum man das Storno als Affiliate nicht ignorieren sollte, erfahrt ihr in diesem Artikel.

[Dieser Artikel ist Teil der Affiliate-Grundlagen Artikel-Serie]

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Was ist die Storno Quote im Affiliate Marketing?

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Bei der Storno-Quote handelt es sich um den Anteil der vermittelten Leads oder Sales, die als ungültig abgelehnt und damit nicht vergütet werden.

Vermittle ich also z.B. 10 Personen an ein Lebensversicherungs-Partnerprogramm, dann bekomme ich meist nicht 10 x die Provision. Oft sind da eben auch Leads dabei, die dem Merchants nichts bringen, weil keine korrekten Kontaktdaten hinterlegt wurden, die Person nicht erreichbar ist oder ähnliches. In Shops gibt es oft ein Storno der Provision, wenn das Produkt vom Kunden zurückgeschickt wird.

Die Möglichkeit der Stornierung eines Sales oder Leads ist also für den Merchant wichtig, da er ja nur dann eine Provision ausschütten möchte, wenn er selbst auch einen Gegenwert (Lead oder Sale) dafür bekommen hat.

Die Storno-Rate schwankt stark zwischen verschiedenen Partnerprogrammen.

Stornierungs-Betrug

Allerdings gibt es immer wieder Affiliates, die sich betrogen fühlen, denn bei der Stornierung hat der Merchant freie Hand. Das bedeutet, dass er theoretisch auch Leads und Sales stornieren kann, die in Wirklichkeit korrekt stattgefunden haben. Hier besteht ein Problem bei der Transparenz.

In Affiliate Netzwerken besteht da noch der Vorteil, dass das Netzwerk natürlich auch daran interessiert ist, dass die Stornos alle gerechtfertigt sind, da es ja auch nur für gültige Leads/Sales bezahlt wird. Deshalb werden Netzwerke da ein waches Auge auf die Merchants haben und nachprüfen, wenn etwas ungewöhnlich aussieht.

Bei Inhouse-Partnerprogrammen ist das schon problematischer und hier muss man dem Merchant einfach vertrauen. Da diese aber in der Regel an einer langfristigen Zusammenarbeit mit dem Affiliate interessiert sind und sich der Win-Win Situation bewusst sind, sind die allermeisten Partnerprogrammbetreiber ehrlich.

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Einfluss der Stornierungs-Quote

Warum die Storno-Quote wichtig ist, sieht man an der folgenden Beispiel-Rechnung:

Partnerprogramm A hat eine Provision von 5 Euro pro Lead. Partnerprogramm B aus der gleichen Branche 7 Euro pro Lead. Die meisten würde nun wohl eher zum Partnerprogramm B greifen.

Schaut man sich die Stornorate an, dann wandelt sich das Bild. Partnerprogramm A hat eine Stornorate von 10%, wogegen Partnerprogramm B ganze 40% der Leads storniert.

Das bedeutet, dass man pro Lead im Schnitt bei Anbieter A 4,50 Euro (90% x 5 Euro) verdient. Bei Anbieter B sind es nur 4,20 Euro (60% x 7).

Die Stornorate beeinflusst also ganz direkt das eigene Einkommen, wobei hier natürlich noch anderen Faktoren, wie die Conversionrate, einen Einfluss haben.

Angaben bei Netzwerken und Partnerprogrammen

Nicht alle Affiliate-Netzwerke und Partnerprogramme zeigen die Stornorate offen an.

Welche Rolle spielt die Storno-Quote im Affiliate Marketing? Und worauf du als Affiliate achten muss!Während z.B. Awin und TradeDoubler darauf verzichten, sind AdCell und SuperClix vorbildlich und zeigen die Stornoquote sowohl in der Übersicht für alle Affiliates, als auch für die eigenen konkreten Statistiken an.

Man sollte aber unbedingt testen, wie hoch die eigene Stornorate genau ist. Die allgemeine Stornorate eine Partnerprogramms kann zu hoch sein, da schwarze Schafe unter den Affiliates viel „Müll“ als Leads und Sales heranbringen und damit den Durchschnitt der Stornierungen nach oben treiben.

Auch bei Inhouse-Partnerprogrammen ist dies unterschiedlich. Vorbildlich finde ich da z.B. Finanzen.de*. Dort werden die eigenen Storno-Quoten angezeigt und im Dashboard sogar mit dem Durchschnitt aller Affiliates verglichen.

Welche Rolle spielt die Storno-Quote im Affiliate Marketing? Und worauf du als Affiliate achten muss!

Welche Rolle spielt das Storno im Affiliate Marketing?

Als Fazit kann man sicher ziehen, dass die Storno-Rate nicht ignoriert werden sollte. Wenn angegeben, sollte man diese in den Vergleich verschiedener Partnerprogramme einbeziehen.

Man sollte aber auch selber immer einen Blick darauf haben, wie hoch die eigene Storno-Quote tatsächlich bei einem selber ist und verschiedene Partnerprogramme dahintergehend vergleichen.

Eure Fragen

Du hast eine Frage zum Affiliate Marketing? Dann hinterlasse gern einen Kommentar und ich antworte so schnell es geht.

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6 Gedanken zu „Welche Rolle das Storno im Affiliate Marketing spielt und worauf du als Affiliate achten musst!“

  1. Wenn man sich Stornoquoten betrachtet, sollte man immer hinterfragen wie kommen die zustande.

    Beispiel:

    Nach Sales: Werden 100 Sales vermittelt und 50 Sales storniert liegt die Stornoquote bei 50%

    Nach Umsatz: Werden 100 Sales vermittelt und einer storniert. Die 99 gültigen Sales haben insgesamt 1000€ Umsatz gebracht. Der eine Sale war ein Fakesale ebenfalls mit 1000€ Umsatz, dann liegt hier die Stornoquote auch bei 50%. Bei Stornoquoten anhand von Provisionen sieht es ähnlich aus.

    Teilweise sind die Stornoquoten pro Affiliate auch sehr unterschiedlich, da die Qualität des Traffics unterschiedlich ist.

    Ich würde immer empfehlen mit dem Merchant oder der Agentur vorher Kontakt aufzunehmen und nach den Stornos zu Fragen, oft gibt es Gründe, die man aus der reinen Zahl nicht erkennen kann und man verzichtet auf ein Partnerprogramm, das eigentlich gut laufen würde.(Bonitätsprüfungen, hohe Stornos nur bei bestimmten Warengruppen, Fakesales einzelner Affiliates, Stornos durch teilweise zurückgesendete Ware mit anschließender Gutschrift des Restbetrags etc.)

    Der beste Test ist immer direkt auf seiner Seite zu testen und die Programme zu behalten die nach Bearbeitung der Sales die meisten Provisionen bringen.

    Antworten
  2. Wenn ich das schon höre, ärgere ich mich…

    Ich hasse die ganzen Stornos und wenn da mal zwei hinereinander kommen könnte ich an die Decke springen…

    Das ist das was mich aus der Haut fahren lässt…Stornos!!!

    Das ist sowas von ungut…ich weiss ja das es schon mal passieren kann und ich ja im endeffekt keinen Verlust habe, aber Stornos ärgern mich trotzdem derart!!!

    MfG

    Csaba

    Antworten
  3. Kann mich meinem Vorredner dabei nur anschließen, in manchen Branchen sind die Quoten sehr hoch. Ich habe schon viele Affiliate Webseiten betreut und muss sagen, dass die Stornoquoten teilweise wirklich unrealistisch hoch sind.

    Es kann nicht Schaden, Testbestellungen durchzuführen zu lassen. Gerade bei größeren Affiliate Projekten, wo man Teilweise Zweifel hat, ob der Merchant da auch ganz ehrlich mit seinem Affiliate umgeht.

    Gruss
    Ralf

    Antworten
  4. Hi,

    ich denke das gehört halt dazu. So wie ich Rücksendungen bei physikalischen Produkte habe so gibt es halt Stornos im Affiliate Marketing. Tha´s Life :)

    Grüße
    Niels

    Antworten
  5. Ich denke nicht, dass Stornoquoten oft hoch sind. Wenn man den Besuchern auf der eigenen Website nichts verschweigt, kann eigentlich kaum etwas schief gehen. Wenn man aber bereits im Vorfeld leere Versprechungen macht oder die Besucher anlügt, braucht man sich über Stornos nicht wundern.

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