5 Tipps, um Affiliatelinks optimal in eine Affiliate Website einzubauen – Plugins und Best Practices

Nachdem die ersten Inhalte in unsere neue Affiliate Website erstellt sind, geht es nun an den Einbau der Affiliatelinks.

Welche Werbemittel der Partnerprogramme sollte man einsetzen und wie macht man das am besten? Dazu gebe ich 5 Tipps, die ich bei meinen Affiliate Websites befolge.

Zudem gibt es Tipps zur leichten Verwaltung der Werbemittel und Affiliatelinks und ich schildere meine Best Practices in diesem Teil meiner Artikelserie Schritt für Schritt zur Affiliate Website.

(Hinweis: Die hier erwähnte Affiliate Website ist nicht mehr online, aber als Beispiel wird sie weiterhin benutzt und die Tipps sind weiterhin gültig.)

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Anmeldung beim Partnerprogramm

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Bevor es mit dem Einbau der Affiliatelinks losgehen kann, muss man sich natürlich erstmal bei einem passenden Partnerprogramm anmelden. Zur Partnerprogramm-Anmeldung habe ich hier im Blog bereits ausführlich Tipps gegeben.

Zudem habe ich ausführlich geschildert, wie man sich bei einem meiner Lieblings-Partnerprogramme, dem Amazon PartnerNet anmeldet.

Nochmal kurz zusammen gefasst:

  • Die eigene Affiliate Website* sollte bereits einige gute Inhalte haben, da sich die Affiliate-Manager bzw. der Merchant die Website natürlich anschauen und oft nur bei hochwertigen Websites eine Partnerprogramm-Freischaltung erfolgt.
  • Es hilft natürlich ebenfalls, eine ordentlich Begründung als Anmerkung bei der Bewerbung anzugeben. Zeigt, dass ihr euch für das Thema interessiert und z.B. aktuelle Produkte vorstellen möchtet.
  • Natürlich sollte das Partnerprogramm, bei dem ihr euch anmeldet, thematisch sehr gut zu eurer Website und euren Lesern passen. Auch darauf kann bei in der Bewerbung eingehen.
  • Eine gute Rechtschreibung, ein gut aussehendes Layout, keine Code-Fehler usw. sind ebenfalls hilfreich für einen guten ersten Eindruck.

Dann sollte es mit der Bewerbung beim Partnerprogramm eigentlich auch klappen. Die Freischaltung kann allerdings etwas dauern, was aber nicht schlimm ist.

Man sollte sowieso erstmal für mehr Content, bessere Google Rankings und mehr Besucher sorgen, bevor man mit dem Einbau von Affiliatelinks beginnt. Schließlich will man die ersten Besucher so wenig wie möglich abschrecken und auch Google findet eine Website ohne Affiliatelinks erstmal besser, gerade wenn es um ganz neue Websites geht.

5 Tipps, um Affiliatelinks optimal in eine Affiliate Website einzubauen

Nachdem man für das passende Partnerprogramm freigeschaltet wurde, geht es ans Einbauen der Affiliatelinks, -banner und Werbemittel. Je nach Partnerprogramm werde hier unterschiedliche viele Werbemittel bereitgestellt. Ideal ist es natürlich, wenn es z.B. einen Deep-Link-Generator gibt, damit man zu einzelnen Produkten verlinken kann. Das Site Stripe von Amazon gehört auch in diese Kategorie.

Beim Einbau der Affiliatelinks und Werbemittel kann man natürlich unterschiedlich vorgehen. 5 Tipps möchte ich im Folgenden vorstellen, die ich bei meinen eigenen Affiliate Websites meist umsetze.

  1. Affiliatelinks auf allen Seiten und Artikeln

    Die einfachste Variante wäre, dass man Affiliatelinks oder -banner auf allen Seiten und allen Artikeln einbaut. Das könnte im Header oder in der Sidebar geschehen.

    Das sollte man aber nur tun, wenn die eigene Affiliate Website nur ein Thema behandelt und quasi dieselbe Zielgruppe auf allen Seiten zu finden ist.

    Hat man eine Affiliate Website, die verschiedene Zielgruppen anspricht, dann wird das Banner oder der Affiliatelink zu vielen Leuten angezeigt, die sich für das betreffende Produkt überhaupt nicht interessieren.

    Mein Vorgehen:
    Meine kleinen Affiliate Websites richten sich in der Regeln nur an eine Zielgruppe. Sicher gibt es da auch nochmal Unterteilungen, aber da ich am Anfang in der Regel nur 1 Partnerprogramm einsetze, habe ich mich bei meiner Beispiel-Website dafür entschieden, im Header einen Textlink einzubauen, der auf allen Seiten zu sehen ist.

    Affiliatelinks einbauen

    Zudem habe ich in der Sidebar ein Skyscraper-Banner eingebaut, das außer auf der Homepage, auf alle Seiten und in allen Artikeln zu sehen ist. Da die Sidebar von vielen Nutzern nicht so stark wahrgenommen wird, sollte das Banner dort groß sein.

    Aber man sollte nicht nur die Sidebar nutzen, da Smartphone-Nutzern diese oft gar nicht angezeigt wird.

  2. Affiliatelinks auf der Homepage

    Auf der Homepage der Affiliate Website landen in der Regel jene Besucher, die keinen konkreten Suchbegriff in Google eingegeben haben und deshalb ist es oft die am häufigsten besuchte Seite einer Website. Diesen Besuchern kann man also meist noch kein konkretes Produkt empfehlen.

    Deshalb macht es Sinn, dort ein Banner oder einen Link zur Hauptseite des Partnerprogramm-Shops einzubauen. Oder man lässt verschiedene Affiliate-Banner zu einzelnen Unter-Themen rotieren.

    Mein Vorgehen:
    Der einzige Affiliatelink auf der Homepage meiner Beispiel-Website ist der im Header, wie man schon eben gesehen hat.

    Zudem habe ich bei vielen Affiliate Websites auf der Homepage gleich ein paar Angebote mit dem Plugin AAWP ausgegeben. Das funktioniert auch sehr gut, da viele Besucher Schnäppchen suchen.

    5 Tipps, um Affiliatelinks optimal in eine Affiliate Website einzubauen - Angebote

    Man sollte allerdings nicht zu viele Banner oder Affiliatelinks „above the fold“, also im sofort sichtbaren Bereich, anzeigen. Das sieht Google kritisch.

  3. Affiliatelinks nur in bestimmten Kategorien

    Hat man unterschiedliche Kategorien und dazu jeweils passende Werbemittel, dann sollte man je nach Kategorie ein anderes Affiliate-Banner oder einen anderen Affiliatelink anzeigen lassen.

    Affiliatelinks einbauen

    Damit trifft man den Nerv der Besucher dieser Kategorie deutlich besser, als wenn man ein einzelnes allgemeines Banner auf allen Kategorie-Seiten (bzw. den dazugehörigen Artikeln) anzeigen lässt.

    Mein Vorgehen:
    Ich habe bei dieser Beispiel-Website aber erstmal dasselbe Banner auf allen Kategorie-Seiten eingeblendet, da es nicht die große Werbemittel-Auswahl bei dem genutzten Partnerprogramm gab.

    Mit dem Banner-Plugin Advanced Ads kann man aber relativ bequem verschiedene Banner in unterschiedlichen Kategorien (und deren Artikeln) anzeigen lassen, wie ich es z.B. bei meinen Blogs mache, die thematisch ja viel breiter aufgestellt sind.

    Dazu wählt man bei der Anzeige entsprechende Bedingungen aus, wie z.B. bestimmte Kategorien. Später werde ich das Plugin sicher nochmal genauer hier im Blog vorstellen.

  4. Affiliatelinks in einzelnen Artikeln

    Manchmal ist es am sinnvollsten pro Einzelartikel jeweils ein passendes Werbemittel auszusuchen und einzubauen.

    Gerade bei Blogs ist es ja oft so, dass man sehr viele Themen behandelt und viele Partnerprogramme nutzt. Anstatt allen Lesern ein Lebensversicherungs-Banner zu zeigen, baut man dies z.B. nur in Artikeln zu diesem Thema ein.

    In diesem Beispiel habe ich ein Banner zu dem Shop eingebaut, der in dem Artikel vorgestellt wird.

    Affiliatelinks optimal in Affiliate Website einbauen

    Mein Vorgehen:
    Auf selbstaendig-im-netz.de ist das z.B. so. Dort baue ich einzelne Partnerprogramme wirklich nur in genau passenden Artikeln ein, z.B. einen Affiliatelink zu einem Newsletter*-Service in einer Artikelserie über den Newsletter-Aufbau oder in einem Produkt-Review.

    Auf meinen Affiliate Websites ist das oft auch so. Allerdings gibt es bei den Werbemitteln (Banner und Co.) nur bei manchen Partnerprogrammen eine größere Auswahl, die für konkrete Unterthemen erstellt wurden.

    Später greife ich bei einzelnen Artikeln aber noch auf diese Möglichkeit zurück und baue z.B. in passenden Artikeln ein passendes Banner ein, statt überall das gleiche.

  5. Affiliatelinks auf Keyword-Basis

    Mit einem passsenden Plugin, wie z.B. Auto Affiliate Links, kann man einzelne Keywords definieren und diese werden dann automatisch mit einem Affiliatelink versehen. Das erleichtert den Einbau und die Pflege von Affiliatelinks.

    Dabei solltet ihr die Affiliatelinks allerdings immer kennzeichen, um keine Abmahnung zu riskieren. Das kann z.B. mit einen Sternchen erfolgen, welches ihr dann in der Sidebar oder oben im Artikel erläutert.

    Mein Vorgehen:
    Ich nutze das Plugin Auto Affiliate Links teilweise, um bestimmte Begriffe damit automatisch zu verlinken. Allerdings nicht mehr so häufig wie früher. Nun setze ich es eher für die interne Verlinkung ein, als für Affiliatelinks.

    Alle Affiliatelinks sind mit einem Sternchen gekennzeichnet und mittlerweile gibt es die Erklärung dafür direkt oben in jedem Artikel, wie auch hier zu sehen.

  6. Verwaltung von Affiliatelinks & Werbemitteln und SEO-Auswirkungen

    Eine Möglichkeit die Verwaltung von Affiliatelinks zu vereinfachen ist es, sie zu maskieren. Dazu kann man ein Plugin wie Pretty Links nutzen. Das erlaubt es „interne Links“ anzulegen, die beim Aufruf automatisch auf eine externe URL weiterleiten.

    Das habe ich viele Jahre genutzt und es bringt natürlich Vorteile mit sich, wie ich im Artikel optimale Affiliatelinks-Verwaltung schildere. Darin habe ich meine bisherige Vorgehensweise grundsätzlich beschrieben.

    Allerdings bin ich in letzter Zeit dazu übergegangen auf meinen Affiliate Websites und in meinen Blog die Affiliatelinks nicht mehr zu maskieren und stattdessen lieber manuell die Affiliatelinks einbauen oder das oben schon erwähnte Plugin Auto Affiliate Links zu nutzen.

    Das hat mehrere Gründe. Zum einen sieht Google solche Weiterleitungen mittlerweile kritisch, da ja dem Nutzer ein interner Link gezeigt wird und wenn dieser dann darauf klickt, gelangt er oder sie aber auf eine externe Website. Das ist durchaus problematisch mittlerweile, gerade wenn man es intensiv nutzt.

    Zum anderen habe ich mich im Zuge des TTDSG dazu entschlossen weniger Partnerprogramme einzusetzen und dabei transparenter zu sein. Also nutzt ich Pretty Links Lite nicht mehr und baue nur noch die richtigen Affiliatelinks ein.

    Affiliate-Werbemittel baue ich mit Hilfe das schon erwähnten Plugins Advanced Ads ein, da dies sehr flexibel ist und es ermöglicht Affiliate-Banner, aber auch Textanzeigen sehr gezielt einzubinden und anzeigen zu lassen. Eine detaillierte Vorstellung des Plugins Advanced Ads wird demnächst hier erscheinen.

    Allerdings setze ich mittlerweile keine fertigen Werbemittel mehr ein, die ja oft ein Script sind oder auf externe Ressourcen zurückgreifen. Da solche Werbemittel oft einen Cookie direkt auf meiner Website setzen (was einen Cookie Consent erfordert) oder zumindest Nutzerdaten, wie die IP, auf den Server des Partnerprogramms übertragen, obwohl der Nutzer noch auf meiner Website ist, nutze ich diese gar nicht mehr. Zudem sind manche Werbemittel recht veraltet, wie die Widgets von Amazon.

    Stattdessen nutze ich nur noch normale Affiliatelinks und heruntergeladene und auf meinem Server gespeicherte Affiliatebanner. Für das Amazon Partnerprogramm gibt es zudem das großartige Plugin AAWP, mit dem man tolle Produktboxen, Vergleichstabellen, Bestseller-Listen und mehr anzeigen lassen kann. Und das datenschutzgerecht und sehr schick.

    So geht es weiter

    Der erste Einbau der Affiliatelinks und Affiliate-Werbemittel ist damit erfolgt. Ich würde es gerade am Anfang aber nicht übertreiben und versuche deshalb, keine zu auffälligen und damit die Zielgruppe evtl. abstoßenden Banner einzusetzen. Deshalb setze ich stark auf Affiliate-Textlinks.

    Gerade am Anfang geht es zudem erstmal darum, überhaupt Traffic auf die Affiliate Website zu bekommen und deshalb stelle ich im nächsten Teil meiner Artikelserie Schritt für Schritt zur Affiliate Website verschiedene Marketing- und SEO-Maßnahmen vor, die dabei helfen und gerade für kleinere Websites interessant sind. Unter anderem geht es um Google-Ads, aber die meisten Traffic-Tipps sind kostenlos.

    Falls ihr Fragen zu diesem Artikel bzw. zum Aufbau einer Affiliate Website habt, dann hinterlasst einen Kommentar.

1 Gedanke zu „5 Tipps, um Affiliatelinks optimal in eine Affiliate Website einzubauen – Plugins und Best Practices“

  1. Hallo Peer,

    ich finde Affiliate Marketing ist heute deutlich schwieriger geworden. Die Menschen melden sich nicht mehr einfach an oder Kaufen etwas über einen Link.

    Das hat viel mit der Mentalität zu tun. Manche Leser wollen das einfach nicht. Gönnen es dem Betreiber der Webseite nicht.

    Auf der anderen Seite sind so viele AdBlocker im Einsatz, die viele Banner und sogar Textlinks rausfischen. Was ich persönlich sehr schade finde. Denn die meisten Autoren geben sich da wirklich die größte Mühe einen Mehrwert zu schaffen. Das verdient in keinen Augen ein wenig Respekt und Anerkennung.

    Wenngleich ich die Leser ein wenig verstehen kann. Einige Webseiten sind reinste Anzeigenfarmen. Da macht es keinen Spaß etwas zu lesen. Wenn dann noch ein nerviges Popup aufgeht, bin ich raus. Das ist nachvollziehbar, aber eben doch eher selten.

    Hinzu kommt noch der Datenschutz. Wie ich in meinem Artikel über das Affiliate Marketing ( https://www.blog-als-nebenjob.de/wie-du-mit-affiliate-marketing-im-blog-geld-verdienst/ ) erläutert habe, machen uns die DSGVO und jetzt das TTDSG das Leben schwer.

    Cookies können nicht mehr so einfach gesetzt werden. Was ja bereits bei einigen Partnernetzwerken zu Problemen führen kann. Denn die dortige Werbung ist nicht immer cookiefrei. Contextbezogen geht auch gar nicht mehr.

    Und durch die Cookie Einwilligung kann der Besucher teilweise nicht mehr so lange, wie vor Jahren noch zugeordnet werden. Das schmälert die Einnahmen ebenfalls, weil der Besucher sich ja nicht immer direkt für eine Handlung entscheidet. Manchmal erfolgt der Kauf erst Wochen oder Monate später!

    All das macht das Affiliate Marketing neuerdings nicht mehr ganz so lukrativ, wie vor DSGVO-Zeiten. Was aber nicht heißen soll, dass sich damit kein Geld verdienen lässt. Gerade bei Programmen mit Lifetime Vergütung kann eine Webseite mit viel Traffic enorme Einnahmen erzielen. Sofern es denn der richtige Traffic ist.

    Eine ebenfalls sehr wichtige Rolle hat die Optimierung auf die Zielgruppe eingenommen. Wer sich intensiv mit seinen Lesern und deren Bedürfnissen beschäftigt, hat viele Vorteile und kann ggfs. mehr Provisionen erzielen. Mit Hilfe von SEO und Storytelling sicher eine gute Option. Kostet aber eben viel Zeit und harte Arbeit.

    Viele Grüße
    Ronny

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