So bauen Affiliates Amazon-Links ein

Vor einer ganzen Weile hatte ich eine Umfrage unter meinen Lesern gestartet, in der es um den Einbau von AmazonAffiliatelinks geht.

Mehr als 300 Leser haben an dieser Umfrage teilgenommen und im Folgenden schaue ich mir die Ergebnisse an.

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So bauen Affiliates Amazon-Links ein

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Der Hintergrund dieser Umfrage ist und war, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt das Amazon Partnerprogramm auf den eigenen Websites zu nutzen.

Da ich selbst immer wieder neue Möglichkeiten ausprobiere, aber auch schon viele Erfahrungen mit bestimmten Methoden sammeln konnte, hat mich eure Vorgehensweise interessiert.

Von den 4 Möglichkeiten, die ich zur Auswahl gestellt habe, sind bei vielen sicher auch mehrere parallel im Einsatz. Bei mir ist dies auf jeden Fall so.

Hier seht ihr das Ergebnis dieser Umfrage:

Wie baut ihr Amazon-Affiliate-Links ein?

  • Ich baue Amazon-Links als Textlinks ein. (48%, 198 Stimmen)
  • Ich setzte ein Amazon-WordPress-Plugin ein. (25%, 103 Stimmen)
  • Ich verwende ein Amazon-Widget. (17%, 71 Stimmen)
  • Ich nutze Site Stripe dafür. (10%, 42 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 348 (4 Stimmen)

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Da mehrere Antworten auswählbar waren, haben die 348 Teilnehmer insgesamt 414 Stimmen abgegeben.

Mit 57% rangiert die Antwort „Ich baue Amazon-Links als Textlinks ein“ deutlich vor den anderen Antworten. Das liegt sicher nicht nur daran, dass es am einfachsten ist einen Affiliate-Textlink in einen Artikel einzubauen, sondern weil es eben auch so gut funktioniert. Ein Textlink wirkt am wenigsten wie Werbung und wird deshalb gern angeklickt.

Deutlich dahinter liegt die Antwort „Ich setzte ein Amazon-WordPress-Plugin ein“ mit 30%. Das ist zwar ein gehöriger Abstand zur ersten Antwort, aber dass dennoch fast jeder dritte eines der speziellen Amazon Plugins einsetzt, welches in der Regel Geld kostet, ist dennoch kein schlechter Wert. Ich selber habe viele Amazon-Plugins für WordPress getestet und bin davon sehr begeistert. Mein Favorit ist AAWP*, aber auch die anderen bieten interessante Funktionen.

Auf die überwiegend doch recht veralteten Amazon-Widgets setzen lediglich 20% der Umfrage-Teilnehmer. Ich habe früher auch häufiger diese Widgets eingesetzt, nur wurden diese seit vielen Jahren nicht weiterentwickelt und funktionieren in modernen Browser teilweise gar nicht mehr, weil sie auf Flash setzen. Hier muss Amazon unbedingt was tun.

Was getan hat Amazon beim Site Stripe, den aber lediglich 12% nutzen. Ich finde diese Affiliate-Leiste im Amazon-Shop eigentlich sehr nützlich, um Textlinks, Produktbilder mit Link oder das moderne kleine Produktwidget von einzelnen Produkten zu bekommen. Warum es nur so wenige Affiliates einsetzen, ist mir schleierhaft. Aber sicher braucht man es nicht unbedingt zwingend, um das Amazon Partnerprogramm nutzen zu können.

Fazit

Die Affiliate-Textlinks sind nicht tot, ganz im Gegenteil. Sie sind noch immer sehr beliebt und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese sehr gut funktionieren.

Dennoch sollte man mal einen Blick auf die nützlichen Amazon-Plugins für WordPress werfen, da sie doch interessante Zusatzfunktionen bieten.

Die Finger weg lassen sollte man allerdings von den hauseigenen Widgets von Amazon, da diese dringend eine technische Aktualisierung benötigen.

Hier noch eine neue Umfrage. Über eure Teilnahme würde ich mich freuen:

Muss man ein Experte sein, um eine Affiliate-Website zu starten?

Ergebnis anschauen

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8 Gedanken zu „So bauen Affiliates Amazon-Links ein“

  1. „nur wurden diese seit vielen Jahren nicht weiterentwickelt und funktionieren in modernen Browser teilweise gar nicht mehr, weil sie auf Flash setzen. Hier muss Amazon unbedingt was tun.“ – und ich habe mich schon immer gewundert warum das nicht funktioniert :D Danke.

    Das Site-Strip ist mir jetzt noch gar nicht so geläufig, weswegen ich mir eben gleich deinen Artikel dazu durchlesen werde.
    Schöner Beitrag!

    Ich habe gerade deine Umfrage beantwortet und interessant finde ich auch das Ergebnis indem, aktuell, 57% sagen dass man kein Experte für das Starten einer Affiliate Seite sein muss. Ich gehöre scheinbar zu diesen 57%.
    7% (finde ich gar nicht so wenig, man muss die Umfrage mal beobachten bis man mehr Teilnehmer hat) sagen man muss sowohl inhaltlich als auch technisch Experte sein. Das glaube ich nicht. Natürlich ist es von Vorteil aber ich glaube um überhaupt mit etwas Starten zu können (und WordPress, dutzende Blogs und selbst das Amazonpartnerprogramm geben einem ausreichend Hilfestellungen) muss man nicht Experte sein, man muss STARTEN. Experte wird man, denke ich, wenn man immer am Ball bleibt von ganz alleine. Fehler sind wichtig um aus ihnen zu lernen. Kein Mensch startet als Experte.

    Viele Grüße
    Stefan

    Antworten
    • Sag ich doch: Learning by doing it!
      Allerdings kann es gerade am Anfang nicht schaden, sich zumindest in steuerlichen/ rechtlichen Aspekten von Experten beraten zu lassen. Sonst kann im schlimmsten Fall dem STARTEN ganz schnell eine schmerzhafte Bauchlandung folgen…
      Letztendlich findet man auch unter den Tippgebern im Netz einige Experten, die einem den Start in eine erfolgreiche Affiliate-Tätigkeit durch das (Mit-)Teilen ihrer persönlichen Erfahrungen extrem erleichtern. (Danke, Peer ;-)
      In diesem Sinne: Happy Affiliating!

      Gruß,
      Ralf

      Antworten
  2. Mich würde auch mal interessieren welcher Linktyp im Durchschnitt die beste CTR aufweist. Ich teste mich da derzeit mit dem Amazon.com Programm durch.

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  3. Amazon hat zwar ein sehr gutes affiliate Program, allerdings sind die Commissions die sie ausbezahlen relativ gering.
    Um den link einzubauen kann man auch seinen blog verwenden.
    LG

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  4. Und ewig grüßt das Murmeltier…

    Ich erlebe in meinem Amazon-Partnernet-Account seit etwas mehr als einem Monat eine verwunderliche Angelegenheit bei einer meiner Tracking-IDs:

    Mit zunächst großer Freude stelle ich fest, dass einmal wöchentlich meine Besucherzahlen wie ein Pfeil nach oben springen, am gleichen Tag, zur gleichen Stunde steigen die Klick-Zahlen auf meine Amazon-Partnerlinks. Welch` Freude zeichnet sich in meinen Augen ab. Meine Überlegungen wandern zum Abwägen, ob ich mir zunächst die Finca auf Mallorca kaufe, die Motorjacht an der Küste von Florida ordere oder die für die Zukunft geplante Weltreise vorziehe.

    Und das nächste Erwachen lässt mich grübeln, denn … die Conversionsrate (eine für Amazon nicht unwesentliche statistische Zahl zur Auswertung der „Leistungsfähigkeit“ einer Nischenseite) sinkt spürbar in ihrem Prozentbereich. Da sich dieser verwunderliche Umstand wöchentlich wiederholt, ist das Sinken der Conversionsrate ein spürbarer und unschöner Prozess.

    Mag man zunächst voller Freude morgens aufstehen und in seinem Account steigende Besucherzahlen und Klickraten feststellen, kommt spätestens nach einer angemessenen Beobachtungszeit die Ernüchterung, dass diese unzähligen Besucher keine weiteren spürbaren „Spuren hinterlassen“ also Käufe getätigt haben.

    Und dieser Vorgang wiederholt sich in seiner Regelmäßigkeit alle sieben Tage…

    Nun, ich wäre nicht joergmichael, wenn ich mich nicht gleich forensisch mit der Ursachenforschung beschäftigen würde. Doch die Ernüchterung kommt sehr schnell. Ich habe keine Antwort für dieses Phänomen.
    Es geschieht nur bei einer einzigen Tracking-ID. Nächste Frage: gibt es vielleicht ein Plugin, das nur auf dieser Seite Anwendung findet?
    Also ab in die Tiefen meines Backends und weitere Nachforschungen angestellt. Im Ergebnis genauso ernüchternd wie alle bisherigen Feststellungen: Nein, bei dieser Tracking-ID wird kein Plugin genutzt, dass nur dort zum Einsatz kommt und diese wöchentlichen Picks erzeugen könnte.
    Und ich frage mich natürlich auch, wie sollte dies technisch durch ein Plugin geschehen? Zunächst dachte ich sofort an mein wöchentliches Backup, auch wenn ich dafür keine Logik hatte, dass BackWPup dafür in Betracht zu ziehen sei. Aber der Termin des Backups entspricht nicht den Picks der Besucherzahlen und -klicks.

    Also weiter auf den Spuren der Menschheit geforscht.
    Euch sind die Geschehnisse noch nicht gruselig genug? Ok, ich gebe noch einen drauf:

    Analysiere ich die Anzahl der Besucher, die mir das Amazon-Partnernet für die jeweiligen Tage auswirft und vergleiche diese mit der Einzelauswertung von Google-analytics und wordpress.com, dann stelle ich fest, dass diese Zahlen erheblich voneinander abweichen.
    Amazon hat an diesen einzelnen, sich wöchentlich wiederholenden Tagen ungefähr 500 Prozent mehr Besucher erfasst als google-analytics oder wordpress.com (wobei auch beide letzteren minimal voneinander abweichen).

    Dem Grundsatz folgend: „Wenn Du nicht mehr weiter weißt, bilde einen Arbeitskreis!“ gebe ich dieses außerirdische Phänomen gerne einmal an die Gemeinde der Nischenseitenbetreiber und -beobachter.
    Vielleicht hat der Eine oder Andere gleiche Erfahrungen gemacht oder sogar schon die Lösung für dieses außerirdische Phänomen. Ich freue mich auf Eure Fahndungshinweise.

    Besten Gruß
    joergmichael

    Antworten
    • Nutzt du ein Online-Tool, welches deine Site prüft?

      Ich hatte vor kurzem mal von jemandem gehört, der so ein Tool eingesetzt hat und bei dem gingen die Amazon-Klickzahlen ebenfalls nach oben. Als er die wöchentliche Prüfung durch das SEO-Tool beendet hat, gab es auch nicht mehr die vielen Amazon-Klicks.

      Antworten
      • Hallo Peer,

        ich nutze tatsächlich ein Online-Tool, das meine Seite überprüft. (die Häufigkeit der Überprüfungen ist mir allerdings nicht bekannt). Und ich glaube, Du hast mich nun mit Deinem Hinweis genau auf die richtige Fährte geführt.

        Bei mir handelt es sich um einen sogenannten „Broken Link Checker“, den ich auf meiner Webseite als WordPress-Plugin nutze. Und das macht die ganze Sache für mich jetzt auch nachvollziehbar und erklärbar:

        Hinter den Amazon-Partnerlinks verbergen sich nun ja auch einmal die Linkadressen von Amazon. Und auch genau diese werden dann wohl durch das Plugin in gleichbleibender Regelmäßigkeit geprüft.

        – dieses Plugin hat also a) einen reizenden Vorteil und b) einen genauso reizenden Nachteil:
        a) erfahre ich schnellstens, wenn sich einmal Links auf meiner Webseite ins Internet-Nirwana verirren, was für Google nicht unbedeutsam ist und
        b) „zerschießt“ mir dieses Plugin die Conversionsrate bei Amazon.

        Es gibt ja das glücklicherweise nicht bestätigte Gerücht, dass Amazon bei einer niederschmetternd niedrigen Conversionsrate gelegentlich die Zusammenarbeit beendet. Aber ich denke, dass so ein Plugin dies wohl nicht als Folgeerscheinung provozieren dürfte, was Dir ja auch die Profis von Amazon bestätigt haben (siehe Dein Beitrag im Februar 2017 dazu).

        Danke für Deinen Tipp!! Nun, wissend was die Ursache ist, kann ich entspannt überlegen, das Plugin vielleicht nur noch sporadisch einzusetzen. Vielleicht konnte ich mit der Lösung meines Problems durch Deine Hilfe dem Einen oder Anderen nun auch helfen.

        joergmichael

        Antworten

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