Soll man Affiliate-Links verstecken und bringt das wirklich mehr Einnahmen?

Soll man Affiliate-Links verstecken und bringt das wirklich mehr Einnahmen?Ein spannendes und durchaus kontroverses Thema ist das Verstecken von Affiliate-Links, um mehr Einnahmen zu erzielen? Steigert das wirklich die Einnahmen?

Im Folgenden gehe ich darauf ein, wieso man überhaupt Affiliatelinks verstecken möchte bzw. sollte und ob dies heute noch sinnvoll ist.

[Dieser Artikel ist Teil der Affiliate-Grundlagen Artikel-Serie]

Soll man Affiliate-Links verstecken?

Affiliatelinks sind nicht immer gleich aufgebaut. So sind die Links von Amazon eigentlich sehr gut, da sie mit „www.amazon.de“ beginnen, bzw. wenn man die gekürzten Amazon-Links nutzt, beginnen diese mit „amzn.to“.

Im ersten Fall ist die Affiliate-URL zwar sehr lang und enthält einige Parameter, aber das ist bei den normalen Amazon-Deeplinks auch nicht anders.

Irgendwo in der URL kommt zwar auch der Affiliate-Benutzername (Tracking-ID) vor, aber normale Internet-Nutzer werden das in der Regel nicht erkennen. Schon gar nicht am Smartphone.

Am wichtigsten ist in meinen Augen, dass auch die Affiliate-URL mit www.amazon.de beginnt. Das schafft Vertrauen und bei Amazon darf man den Link eh nicht maskieren.

Unschöne Affiliate-Links

Leider ist das nur bei Inhouse-Partnerprogrammen so. Affiliate-Netzwerke wie Adcell*, Belboon* oder SuperClix.de müssen natürlich eine einheitliche URL-Struktur verwenden.

Bei letzterem fängt die Affiliate-URL z.B. mit clix.superclix.de an und auch bei den anderen Netzwerken hat die URL keinen Bezug zur Zielseite des Merchants (Online-Shop).

Nun werden deswegen nicht 80% der Leser nicht auf den Link klicken, aber alle Browser zeigen das Ziel eines Links in der Statusleiste des Browsers an, wenn man mit der Maus darüber fährt. Und viele Nutzer sind durch Phishing und Malware vorsichtig geworden und schauen vor dem Klick erstmal, wohin dieser eigentlich führt.

Auch wenn man clix.superclix.de nun nicht gleich als böse ansieht, so wird doch bei einigen Verunsicherung erzeugt, wenn ein Link wie z.B. „Sonderangebot auf www.rasenmäher.de“ mit einer URL versehen ist, der mit clix.superclix.de beginnt.

Ein weiterer Fall sind die erfahrenen Internet-Nutzer, die das Prinzip von Affiliate Marketing kennen und der Meinung sind, dass sie da nicht mitmachen möchten, obwohl es für sie ja keinen Cent Unterschied macht.

Solche erfahrenen Internet-Nutzer erkennen URL’s wie clix.superclix.de und gehen direkt auf die Merchant-Seite oder entfernen bei URLs wie denen von Amazon die Affiliate-ID. In beiden Fällen wird man so um seine Provision gebracht.

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Affiliatelinks verstecken

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Die Lösung dafür kann in der Maskierung der Affiliate-Links liegen. Dazu nutzt man ein Plugin wie z.B. Pretty Links.

Dort kann man eine Affiliate-URL angeben und definiert dann eine maskierte URL. Die maskierte URL verwendet in der Regel die eigene Domain. In meinem Fall könnte ich eine maskierte URL für das Produkt eines Onlines-Shops erstellen, welche ungefähr wie folgt aussieht: „www.affiliate-marketing-tipps.de/buch-xy“

Soll man Affiliate-Links verstecken und bringt das wirklich mehr Einnahmen?

Diese Seite gibt es in meinem Blog natürlich nicht. Das Plugin sorgt dafür, dass nach einem Klick darauf die richtige Affiliate-URL automatisch geladen wird und der Leser auf der Website des Online-Shops landet, genau auf der Unterseite des Buches.

Transparenz

Das Verstecken von Affiliatelinks kann natürlich den einen oder anderen Leser verärgern. Wenn er in dem Glauben auf einen Link klickt, dass dieser auf eine andere Seite der aktuellen Website führt, dann ist er evtl. negativ überrascht, dass er auf einer externen Website landet.

Wenn man den Link aber korrekt benennt, dann sollte die Erwartung des Lesern schon die richtige sein. Ich würde einen Affiliatelink zu einem Online-Shop also z.B. mit folgenden Linktext versehen „Das Buch X bei Shop Y kaufen“. Dann weiß der Leser, dass er bei diesem Link zum Online-Shop gelangt.

Dann sollte sich der Anteil der überraschten Leser in Grenzen halten.

Mehr Einnahmen?

Die entscheidende Frage ist am Ende ja, ob das Verstecken von Affiliatelinks wirklich was bringt. Hat man dadurch mehr Einnahmen mit dem Affiliate Marketing?

Ich nutze Partnerprogramme nun schon seit weit mehr als 10 Jahren und beobachte die Auswirkungen des Maskierens der Affiliatelinks auch schon sehr lange. Ich habe damit recht gute Erfahrungen gemacht und bisher noch keine negativen Reaktionen von Lesern bekommen, die sich an den versteckten Links gestört haben. Dass die Einnahmen durch das Maskieren aber deutlich angestiegen wären, konnte ich allerdings auch nicht beobachten.

Vor allem vereinfacht es für mich die Pflege der Affiliatelinks, wenn ich sie zentral per Plugin (z.B. Pretty Links) maskiere. Und das hat Auswirkungen auf die Einnahmen, denn nur aktuelle und funktionierende Links bringen Einnahmen.

Wer Affiliatelinks einfach überall wild einbaut, dem fällt es später zunehmend schwerer diese zu pflegen und umso mehr Affiliatelinks führen dann ins Leere und sorgen nicht für Einnahmen. Allein aus diesem Grund halte ich das „Verstecken“ für wichtig.

Mobile Internet-Nutzung verringert das Problem

Schon vorher war das kein großes Problem und seit der immer stärker werdenden mobilen Nutzung des Internets mit Smartphone und Tablet sehen noch weniger Nutzer vorher, wohin ein Link führt.

Schließlich kann man nicht mit der Maus einfach über einem Link pausieren, wie das am Desktop-Computer möglich ist. Und wer schaut sich die Links mobil vorher schon genauer an? So gut wie niemand.

Am Ende muss jeder selber wissen, ob er oder sie die eigenen Affiliatelinks versteckt. Man sollte, wenn möglich, aber natürlich die Klick-Rate und auch die Conversion-Rate mit und ohne verstecktem Affiliatelink messen. Denn am Ende ist nur wichtig, welche der beiden Varianten mehr Provisionen bringt. Und ihr solltet immer vorher prüfen, ob das Partnerprogramm ein Verstecken der Affiliatelinks erlaubt.

Maskiert ihr eure Affiliate-Links?

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Fragen zum Affiliate Marketing

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2 Gedanken zu „Soll man Affiliate-Links verstecken und bringt das wirklich mehr Einnahmen?“

  1. Auf Webseiten finde ich das aus den von dir genannten Gründen relativ unproblematisch. Blöd sind die langen links aber auf sozialen Netzwerken. Ich bewerbe zum Beispiel Produkte über digistore, bei denen ausdrücklich auch Werbung über soziale Netzwerke gewünscht ist. Da sind so kenne links immer blöd.

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