Welche Provisionsmodelle gibt es im Affiliate Marketing und was ist das beste?

Welche Provisionsmodelle gibt es im Affiliate Marketing?Im diesem Artikel habe ich bereits beschrieben, wie Affiliate Marketing grundsätzlich funktioniert, doch im Detail wird es dann etwas komplizierter.

Für Einsteiger etwas komplizierter zu verstehen sind die unterschiedlichen Provisionsmodelle, die im Affiliate-Marketing angeboten werden. Deshalb möchte ich die wichtigsten Provisionsmodelle heute vorstellen und zudem noch ein paar Sonderfälle zeigen.

[Dieser Artikel ist Teil der Affiliate-Grundlagen Artikel-Serie]

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Wichtige Provisionsmodelle im Affiliate Marketing

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Im Folgenden möchte ich die wichtigsten Provisionsmodelle im Affiliate Marketing vorstellen. Allerdings bieten die meisten Partnerprogramme nur eine Auswahl davon an, so dass man selten alle vorgestellten Provisionsmodelle findet.

Pay per Click

Hier bekommt man eine Provision pro Klick. Diese Abrechnungsmethode kennt man unter anderem von Google AdSense. Da hier aber der eigentliche Vorteil des Affiliate-Marketings, nämlich die performanceoptimierte Vergütung, nicht wirklich zu Tragen kommt, findet man diese Vergütung auch nicht so oft. Und wenn doch, dann liegt die Vergütung pro Klick meist sehr niedrig und man fährt mit AdSense oft besser.

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Pay per Lead

Sehr gängig ist dagegen die Vergütung pro Lead. Ein Lead kann dabei vieles sein. Z.B. findet man diese Provision bei Versicherungen. Wenn jemand über einen Affiliate-Link zu einer Versicherungsvergleichsseite kommt und dort einen Angebot anfordert (ein Abschluss einer Versicherung ist dabei keine Voraussetzung) bekommt man eine Provision. Es geht als darum, dass eine bestimmte Handlung für die Provision erforderlich ist. Das kann z.B. auch ein Download oder ein Newsletter*-Abo sein.

Pay per Sale

Das sollte den meisten bekannt sein. Pay per Sale wird überall dort genutzt, wo man etwas kaufen kann. Also vor allem in Online-Shops wie z.B. Amazon. Man bekommt meist einen bestimmten Prozentsatz am Umsatz des vermittelten Käufers. Manchmal gibt es auch einen Festbetrag plus eine prozentuale Beteiligung. Je nach Warenwert und Provisionshöhe kann dieses Provisionsmodell sehr lukrativ sein.

Pay per View

Auch diese Vergütungsart kann die Vorteile des Affiliate Marketing eigentlich nicht nutzen. Stattdessen ist dies die Vergütung der klassischen Bannerwerbung. Man bekommt pro 1.000 Einblendungen eines Banners einen Betrag X.

Lifetime – Provision

Sehr reizvoll und lukrativ ist die Lifetime-Vergütung. Diese findet man leider nur bei einem Teil der Partnerprogramme. Allerdings kann diese sehr profitabel sein. So gibt es diese häufig bei Abo-Angeboten, wie z.B. Webhosting*, Online-Tools oder ähnliches, wo monatlich vom Kunden ein Betrag X bezahlt werden muss. Als Affiliate bekommt man dann für einen einmal vermittelten Kunden so lange monatlich eine Provision, wie dieser das Abo-Angebot nutzt.

Auch ein paar Shops bieten dieses Provisionsmodell an. Dabei bekommt man für einen bestimmten Zeitraum bei jeder neuen Bestellung eines einmal vermittelten Kunden eine Provision. Das ist aber eher selten.

Sonstige Provisionsmodelle im Affiliate Marketing

Es gibt noch weitere Provisionsmodelle, die aber nur eine untergeordnete Rolle spielen.

So gibt es z.B. „Pay per Click out“, wo ein Besucher nicht nur auf einen Link, sondern auf der folgenden Seite weiter klicken muss und man erst dann eine Provision bekommt. Dass soll die reine Pay per Click Vergütung etwas kontrollierbarer machen.

„Pay per Print out“ ist ein Spezialfall für Anwendungssysteme, wo man etwas ausdrucken kann, z.B. ein Ticket.

„Pay per Install“ ist in den heutigen App-Zeiten auch sehr beliebt. Hier bekommt man eine Provision pro installierter App oder Software.

Welches der Provisionsmodelle ist das beste?

Ich persönlich setze auf vor allem auf Pay per Sale und Lifetime-Vergütungen. Diese bringen mir einfach die meisten Einnahmen.

Jeder sollte aber testen, welches der Provisionsmodelle bei der eigenen Affiliate Website* bzw. dem eigenen Thema am besten funktioniert.

Die Provision ist nicht alles!

Die folgende Formel gilt für Affiliates:

Seitenaufrufe x Klickrate x Conversionrate x Provision x Storno = Einnahmen

Die beste Provision nutzt also nichts, wenn kein Besucher klickt, kauft usw.. Zudem ist die Storno-Rate bei verschiedenen Partnerprogrammen unterschiedlich. Auch das sollte man bedenken.

Zu den Themen Conversion-Rate und Storno habe ich schon ausführlich etwas geschrieben.

Bonus-Staffeln

Ein weiterer Sonderfall sind noch die Bonus-Staffeln. In der Realität ist es meist so, dass wenige erfolgreiche Affiliates den größten Anteil der Umsätze bringt. Eine Abwandlung der 80/20 Regel.

Das wissen auch die Anbieter von Partnerprogrammen und diese wollen die starken Affiliates natürlich halten. Deshalb gibt es bei manchen Partnerprogrammen Bonus-Staffeln. Da bekommt man als Affiliate eine höhere Provision, um so mehr Leads, Sales etc. man generiert.

Der Baur-Versand hat das z.B. noch mit 3 Einstufungen für Affiliates kombiniert. So bekommen normale Affiliates bei mehr als 21 Sales 7,- statt 6,- Euro Provision pro Sale. Zudem gibt es neben den normalen Affiliates auch noch Vorzugs- und Premium-Affiliates, was sich nach dem monatlichen Umsatz richtet. Im besten Fall bekommt ein Top-Affiliate 10,- Euro pro Sale, statt nur 6,- Euro.

Und das lohnt sich dann schon sehr.

Fazit

Es gibt eine ganze Reihe von Provisionsmodellen im Affiliate Marketing. Diese haben Vor- und Nachteile. Deshalb gibt es auch nicht das EINE beste Provisionsmodell. Stattdessen muss man für jedes Partnerprogramm selbst entscheiden, welches der Provisionsmodelle man nutzt und idealerweise führt man Tests durch, um das beste zu finden.

Zudem spielen noch weitere Faktoren mit rein, die man beachten sollte.

Eure Fragen

Du hast eine Frage zum Affiliate Marketing? Dann hinterlasse hier einen Kommentar und ich benworte diesen gern.

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