Amazon PartnerNet ändert die Vergütungen! Lohnt es sich noch für Affiliates?

Das Amazon Partnerprogramm ist bei vielen Affiliates eine verlässliche und lukrative Einnahmequelle.

Deshalb haben viele Affiliates mit Erschrecken die Ankündigung von Amazon aufgenommen, dass die Provisionen in Zukunft anders berechnet werden.

Wen diese Änderungen kalt erwischt und warum man als Affiliate dennoch davon profitieren kann, erfahrt ihr im Folgenden.

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Neue Amazon Provisionen

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Bisher wurden so gut wie alle Produkte gleich vergütet. Die Provisions-Staffel ging bei 5% los und stieg in 0,5% Schritten an, je nachdem wie viele Produkte man in einem Monat vermittelt hat.

Das ist nun gänzlich anders. Amazon führt zum 1.Oktober 2014 für die Produktgruppen unterschiedliche feste Prozent-Vergütungen ein, so dass die Einnahmen in Zukunft stark davon abhängen, welche Produkte man bewirbt. Eine Staffelung nach Anzahl der Sales gibt es dann nicht mehr.

Dabei gibt es Verlierer und Gewinner unter den Produktkategorien.

Die neuen Provisionen findet man im Amazon PartnerNet

Die wichtigste Nachricht ist dabei fast untergegangen. In Zukunft gibt es keine 10 Euro Deckelung mehr. Dass bedeutet, dass teure Produkte nun viel interessanter sind als früher. 100 Euro Provison mit einem Sale? Das ist ab Oktober möglich.

Verlierer

Zu den Verlierern gehören eindeutig alle Affiliates, die Fernseher, Smartphones und Tablets bewerben.

Hier wurde die Provision auf 1% gesenkt, was schon recht frech von Amazon ist. Zwar ist die Marge bei solchen Produkten nicht hoch, aber in Zukunft werden viele Affiliates wohl eher auf andere Partnerprogramme ausweichen, um diese Produkte zu bewerben.

Ebenfalls keine so gute Vergütung wie bisher gibt es für die Kategorien Computer, Elektro-Großgeräte, Elektronik und Foto. 3% sind allerdings noch gerade so Okay, besonders wenn man teurere Produkte bewirbt. Da zahlt sich der Wegfall der 10 Euro Grenze aus.

Man sollte aber schon Produkte zwischen 350 oder 400 Euro bewerben, um unfähr so wie bisher zu verdienen. Ein Beamer für 800 Euro bringt immerhin 24 Euro (statt bisher 10 Euro). Eine Computermaus für 50 Euro bringt dagegen nur 1,50 Euro, statt wie bisher mindestens 2,50 Euro.

Es lohnt sich also in Zukunft auf teuerere Produkte zu setzen, zumal die Anzahl der Sales nicht mehr die Prozent-Vergütung steigert.

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Gewinner

Zu den Gewinnern gehören z.B. die Kategorien Auto und Motorrad, Home, Garten & Freizeit, Bürobedarf, Baby, Haustier. Hier gibt es nun immer 7%. Früher musste man mehr als 1.000 Produkte pro Monat vermitteln, um auf diese Prozent-Vergütung zu kommen. In ein paar weiteren Kategorien gibt es nun sogar 10% (Uhren, Schmuck, Gepäck).

Zudem gibt es in vielen dieser Kategorien eben auch teuere Produkte als 150 bis 200 (dis bisherige Grenze, an der die Deckelung auf 10 Euro gegriffen hat).

So verdient man z.B. an einem Rasenmäher für 400 Euro in Zukunft 28 Euro. Bisher waren es lediglich 10 Euro.

Nicht viel ändern wird sich bei allen Kategorien, die in Zukunft mit 5% vergütet werden. Zwar ist die prozentuale Vergütung etwas niedriger, aber das wird teilweise durch den Entfall der Deckelung wieder aufgehoben.

Ist die Änderung eine Katastrophe?

Für manche Affiliates wohl schon. Wer sich z.B. auf einen Smartphone-Preisvergleich konzentriert oder eine Affiliate-Website* über Fernseher am Start hat, verdient in Zukunft sicher deutlich weniger als bisher.

Zudem werden Affiliates, die sich auf eher günstige Computer- und Elektronik-Produkte konzentriert haben, in Zukunft wohl weniger einnehmen.

Für alle anderen Affiliates wird sich entweder nicht viel ändern oder sie werden sogar mehr verdienen. Es gibt genug Produktgruppen, die deutlich attraktiver geworden sind.

Fazit

Die Änderungen treffen verschiedene Affiliates unterschiedlich hart.

Ich sehe es unter dem Strich aber eher positiv, denn ich habe mich sowieso weniger auf solche „sexy“ Produkte konzentriert, sondern bin eher in Produktnischen gegangen, die von den Änderung profitieren oder zumindest nicht viel schlechter dastehen.

Ob Amazon die 1% für Fernseher, Smartphones und Tablets beibehalten kann wird sich zeigen. Viele dieser Affiliates werden sicher zu anderen Shops abwandern, was auch nicht unbedingt im Sinne von Amazon sein kann.

Bei der Wahl der Nische muss man in Zukunft auf jeden Fall genauer analysieren, ob sich das Amazon-Partnerprogramm lohnt.

Eure Meinung

Was haltet ihr von den Änderungen?

Nehmt an der folgenden Umfrage teil und schreibt eure Meinung gern auch in die Kommentare.

Wie findet ihr die neuen Amazon-Vergütungen für Affiliates?

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10 Gedanken zu „Amazon PartnerNet ändert die Vergütungen! Lohnt es sich noch für Affiliates?“

  1. Man sieht mal wieder, die Großen können machen was sie wollen. Der kleine, in diesem Fall Affiliate bleibt übrig.
    Ich werde sicher kein Produkt um 1% bewerben. Wenn viele so denken, hat Amazon ein Problem.

    Antworten
  2. Insgesamt finde ich es gut – gerade kleinere Amazon-Affiliates die nicht zig Webseiten am laufen haben können jetzt sehr viel sinniger planen. Und die hochwertigen Seiten bei Fernsehern und Co. dürften unterm Strich auch nicht viel weniger verdienen – weil ja die 10 € Deckelung weggefallen ist. Und gerade bei Fernsehern, Tablets oder auch Smartphones und der Playstation ist es ja nicht wirklich schwer sehr hohe Warenkörbe zu kommen. Aber es gibt ja auch Programme von anderen Anbietern, die noch mehr Prozente ausschütten – da stellt sich nur dann schnell die Frage, welche Webseite stärker konvertiert. Schließlich bringt es ja auch eher wenig, wenn man zwar bei jemand Andren das doppelte pro Verkauf bekommt, aber nur noch ein 5tel verkauft.

    Antworten
    • Die Deckelung von 10€ galt nicht für den gesamten Warenkorb sondern für die einzelnen Posten. Mit 1% wird man in diesem Bereich in den meisten Fällen weniger verdienen. Gute Fernseher kosten nicht mehr viel Geld, wenn man sich die Bestseller anschaut bewegen sich die Modelle um 500€. Eine PS4 Bundle kostet auch nicht mehr als 500€. Mehr Einnahmen werden erst ab 1000€ Produkten verdient.

      Vor ein paar Jahren gab es noch die klassische Vergütung mit 4% Flat ohne Deckelung die sich bei teuren Elektronik Produkten lohnte. Danach war es lukrativer sich mit Einzeltitellinks auf günstigere Produkte zu konzentrieren und bis 10% zu erhalten. Der Einzeltitellink Bonus wurde später auch gestrichen. Jetzt gibt es für viele Produkte mit 3% noch weniger. Leider wird das Amazon Affiliate Programm von Jahr zu Jahr unattraktiver.. Wer jetzt seine Strategie ändert und sich auf die 10% Produktgruppen konzentriert muss damit Rechnen bald wieder vor den selben Problemen zu stehen.

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  3. Was ich mich frage ist, ob das Konsequenz aus den ganzen Protesten ist und Amazon so vielleicht ne Menge Geld sparen kann. Denn ich glaube nicht, dass die jetzt unterm Strich mehr auszahlen. Die werden Ihre Daten haben und da haben sicherlich einige pfiffige Leutchen dran gesessen. Komisch ist halt, dass es im Moment nur Deutschland betrifft. lg

    Antworten
  4. Im Artikel wird ein wichtiger Punkt nicht erwähnt: Es gibt für einzelne Kategorien auch 10 % Provision.

    Von daher bietet die neue Provision auch neue Chancen. Man muß halt seine Strategie etwas ändern und den neuen Gegebenheiten anpassen.

    Antworten
  5. Hallo Peer,

    da ältere Beiträge nicht mehr kommentiert werden können, schreib ich jetzt hier rein, damit es wenigstens zum Thema Amazon passt.

    Eigentlich wollte ich in der Vorstellung der Amazon Affiliate Werbemöglichkeiten kommentieren.

    Meine Frage: Kann man auch ohne die Amazon API zu nutzen den Preis zu einem verlinkten Produkt anzeigen lassen?

    Am liebsten hätte ich ca. so eine Produktanzeige, aber ohne lästige API.

    http://www.directupload.net/file/d/3815/njkiwccc_jpg

    Antworten
    • Das Produktwidget zeigt ebenfalls den Preis an. Einfach im Amazon-Shop auf die betreffende Produkteseite gehen und dann in der Amazon-Affiliate-Leiste oben auf „Auf diese Seite verlinken“ klicken.

      Antworten
      • DANKE PEER! You made my day!

        Wirklich super, deine Hilfestellungen. Genau das habe ich gesucht! Wenn ich mal nach Espenhain komme, bring ich dir eine Packung Merci vorbei ;-)

        Grüße aus Taucha

        Martin

        Antworten

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