Google-Anhängigkeit vieler Affiliate Websites und Tipps, was du dagegen tun kannst

Google-Anhängigkeit vieler Affiliate Websites und Tipps, was du dagegen tun kannstManch ein Affiliate scheint nur eine Traffic-Quelle für die eigene Affiliate Website zu kennen. Da wird ausschließlich auf Google optimiert, obwohl es auch andere Traffic-Quellen gibt.

Wie abhängig viele Affiliate Websites von Google sind und warum diese Abhängigkeit nicht gut ist, erfahrt ihr im Folgenden.

Zudem schaue ich mir an, woher meine Besucher kommen und gebe Tipps für andere Traffic-Quellen.

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Google-Anhängigkeit vieler Affiliate Websites

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Bei meiner Analyse verschiedener Traffic-Quellen für Affiliate Websites kam eine Sache deutlich zum Vorschein. Die meisten Affiliate Websites bekommen den Großteil der Besucher von Google.

Auch bei meinen Websites ist das teilweise so und solange man gut in Google rankt und bei den wichtigsten Suchbegriffen vorn mit dabei ist, ist das auch kein Problem.

Doch immer häufiger sorgen Google Updates für Rankings-Einbrüche und damit für einen starken Rückgang der Besucherzahlen. Das wirkt sich dann natürlich auch auf die Einnahmen negativ aus.

Wie abhängig sind meine Websites von Google?

Das geht mir teilweise bei meinen Projekten auch so und ganz weg wird man von Google sicher nie kommen. Schließlich suchen immer noch sehr viele Menschen in Google nach bestimmten Themen und man will und sollte auf diesen Traffic nicht verzichten.

Allerdings ist es schon ärgerlich, wenn Google auf einmal die eigene Website schlechter rankt und man deshalb deutlich weniger Besucher hat. Aus diesem Grund versuche auch ich seit längerem etwas unabhängiger zu werden.

Google-Anhängigkeit vieler Affiliate Websites und Tipps dagegenGanz so einfach ist das nicht, wie das abgebildete Tortendiagram zeigt. Darauf seht ihr die Traffic-Verteilung auf poolheizung-solar.de, eine meiner Nischenwebsites.

Es ergibt sich ein recht typisches Bild für Affiliate Websites. Google dominiert mit rund 2/3 Anteil am gesamten Traffic. Das können sicher viele Affiliates bestätigen. Ich kenne sogar Websites, da hat Google einen Anteil von 90+ Prozent.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch Affiliates, die auf andere Traffic-Quellen setzen. So kenne ich einen, der hauptsächlich über Facebook die eigenen Website-Besucher generiert. Andere bekommen richtig viele Besucher von Pinterest. Und wieder andere investieren Geld in Google Ads und Co., um Besucher auf die eigene Website zu holen.

Noch immer kommt bei den meisten meiner Websites der größte Teil der Besucher von der Google-Suche. Aber es hilft schon, wenn der Anteil nicht 80 oder 90% ist. Verliert man einem einen Google-Traffic-Anteil von 90% die Hälfte der Besucher, dass werden aus 1.000 Besuchern nur noch 550 Besucher.

Beträgt der Anteil von Google am Gesamt-Traffic der Affiliate Website* aber nur noch 50%, dann verliert man von den 1.000 Besuchern in diesem Fall „nur“ noch 250. Es tut dann halt nicht mehr so weh.

Bist du mit dem Traffic auf deiner Affiliate-Website* zufrieden?

  • Nein, ich habe nur wenig Traffic. (51%, 57 Stimmen)
  • Es könnte mehr sein. (17%, 19 Stimmen)
  • Ich habe viele Besucher, aber die kaufen kaum was. (16%, 18 Stimmen)
  • Ich weiß gar, wie viele Besucher ich habe. (12%, 13 Stimmen)
  • Ja, es läuft sehr gut. (4%, 4 Stimmen)

Teilnehmerzahl: 111 (1 Stimmen)

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Wieso sollte man sich unabhängiger von Google machen?

Den einen oder anderen Grund hatte ich ja schon erwähnt. Der Suchmaschinen-Gigant führt nicht nur immer mehr große Updates durch und bevorzugt da oft starke Marken und Brands, was man mit einer Affiliate Website oft nicht ist.

Zudem „predigt Google selbst sehr gern Wasser und trinkt Wein.“ Zum einen wird übermäßige Werbung und ähnliches auf Websites kritisiert und oft abgestraft. Andererseits pflastert man die Suchergebnisse mit Produktangeboten, Google Ads Anzeigen und anderen eigenen Inhalten voll. Bei manchen Suchergebnisse sieht man gar keine organischen Suchergebnisse auf den ersten Blick.

Auch die angezeigten Antwort-Snippets und so weiter zeigen, dass Google mehr und mehr die organischen Suchergebnisse verdrängen will und das wird in Zukunft wohl so weitergehen. Da ist die Frage, wie viel Traffic man in 5 Jahren überhaupt noch von dort bekommen kann.

Das ist ein weiterer Grund, warum man die Abhängigkeit von Google senken sollte.

Welche anderen Trafficquellen gibt es?

Im Grunde unterscheidet man insgesamt 6 Traffic-Quellen. Eine davon ist natürlich Google, aber es gibt eben noch mehr.

Das sind die folgenden:

  • Suchmaschinen
    Hier geht es in Deutschland eigentlich nur um Google. Mit mehr als 95% Marktanteil ist es nicht nur die einzige relevante Suchmaschine, sondern auch der meist größte Traffic-Bringer.
  • Andere Websites
    Über Links auf anderen Websites kommende Besucher.
  • Social Media
    Von Facebook, Twitter, Pinterest und Co. kommen natürlich ebenfalls Besucher.
  • Direkter Traffic
    Hat man sich einen Namen gemacht, kennen die Stammleser die URL und geben diese direkt ein (oder rufen ein Lesezeichen auf).
  • Abonnenten
    Hierunter fallen vor allem RSS- und Newsletter-Abonnenten. Gerade letztere sind sehr interessant.
  • Gekaufter Traffic
    Werbung ist der letzte große Marketing-Bereich, der Besucher bringen kann. Aber das kostet natürlich Geld.

Das hört sich nach einer ausgewogenen Verteilung an, aber die Praxis sieht gerade bei Affiliate Websites oft anders aus. Hier kommen manche Traffic-Quellen gar nicht zum tragen, da man z.B. mit einer kleinen Nischenwebsite oft weder einen Ruf hat, noch Stammleser besitzt.

Zudem sind viele Affiliates nicht bereit Geld für Werbung auszugeben, obwohl es sich teilweise durchaus lohnen würde.

Komplett andere Traffic-Quellen

Man kann als Affiliate auch komplett andere Wege gehen.

So gibt es nicht wenige Affiliates, die einen Podcast betreiben und darüber Produkte vorstellen und Affiliatelinks einbauen. Der große Vorteil ist dabei, dass man gänzlich unabhängig von einem Big-Player ist, da das Podcast-Ökosystem dezentral ist. Zudem kann man treue Abonnenten aufbauen, die man jederzeit erreicht.

Aber auch YouTube ist für viele Affiliates mittlerweile eine tolle Alternative. Das ist zwar wiederum ein eigenes System, aber wenn man sich dort erstmal eine gewisse Abonnentenzahl aufgebaut hat, bekommt man stabile Aufrufzahlen.

Beide Varianten bauen allerdings stark auf eine Community und da muss man gänzlich anders rangehen, als bei einer normalen Affiliate-Website.

Gefahren der Google-Abhängigkeit

Dennoch kann man unter dem Strich wohl sagen, dass ein Großteil der Affiliates vor allem auf Google setzt. Und natürlich freut man sich als Affiliate, wenn man in Google weit oben steht und viel Traffic von dort kommt.

Allerdings birgt dies auch Gefahren, denen man sich bewusst sein sollte. So bringt man sich natürlich in eine große Abhängigkeit von Google. In der Vergangenheit gab es viele Änderungen bei Google und nicht wenige Affiliates haben über Nacht den Großteil ihres Traffics und damit auch ihrer Einnahmen eingebüßt.

Auch wenn es sich dabei meist um qualitativ schlechte Websites gehandelt hat, so besteht auch und gerade für Affiliates immer ein gewisses Risiko, wenn man so viel Traffic von Google bekommt.

Hier ist nur zu empfehlen, mehr Zeit in Social Media zu investieren und z.B. durch Kooperation ebenfalls mehr Zugriffe von anderen Websites zu generieren. Auch der Aufbau eines Newsletters ist oft eine gute Idee, um sehr interessierte Besucher an sich zu binden und besser erreichen zu können.

Auf meiner Torten-Grafik sieht man zumindest, dass jeweils rund 15% des Traffics durch Direktzugriffe und durch Besucher von anderen Websites zustande kommen. Um Social Media sollte ich mich mehr kümmern, aber das ist aufwändig und Facebook hat z.B. in den letzten Jahren viel dafür getan, dass die Leute die Plattform nicht verlassen.

Es ist mit einer reinen Affiliate Website zwar schwer Google als wichtigste Traffic-Quelle abzulösen, aber zumindest kann man den Anteil anderer Quellen erhöhen. Das senkt das Risiko und steigert insgesamt die Besucherzahlen und Einnahmen.

Fazit

Eine gewisse Abhängigkeit von Google weisen viele Affiliate Websites auf. Hier sollte man versuchen gegenzusteuern und das Besucheraufkommen auf mehrere Standbeine stellen.

Wie viel Zeit man in andere Traffic-Quellen investiert (so ist z.B. Social Media meist deutlich aufwendiger als SEO), muss jeder selbst einschätzen. Schaden kann es aber eigentlich nicht.

Auf der anderen Seite gilt es durch qualitativ hochwertige und nützliche Inhalte (und einer vernünftigen Suchmaschinenoptimierung*) Google zu „besänftigen“ und das Risiko auch auf diese Weise zu vermindern.

Wie abhängig seid ihr von Google?

Wie sind eure Erfahrungen mit der Google-Abhängigkeit eurer Affiliate Websites?

Woher bekommt ihr die meisten Besucher?

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