Amazon ändert Provisionen und droht Kündigung für inaktive Affiliates an

Das Amazon Partnerprogramm ist sehr beliebt. Millionen Affiliates sind dort weltweit aktiv und verdienen mehr oder weniger Geld damit.

Da schlagen Änderungen an den Provisionen natürlich hohe Welle. Zum 1.Mai 2016 hat Amazon eine Änderung der Provisionen eingeführt und ich schaue mir an, welche Auswirkungen dies hat.

Für Einsteiger habe ich übrigens eine Schritt für Schritt Anleitung, wie man mit Amazon Geld verdient erstellt.

Das Partnerprogramm von Amazon

Vor gut anderthalb Jahren hatte Amazon die eigenen Provisionen deutlich verändert und statt allgemeinen Provisionen unterschiedliche je nach Produktkategorie eingeführt.

Damals gab es deshalb einen großen Aufschrei unter vielen Affiliates, weil bestimmte Technik-Kategorien nun deutlich niedrigere Prozent-Vergütungen hatten. Andere Kategorien, wie z.B. „Garten“ haben dagegen davon profitiert.

Die Aufregung hat sich mittlerweile natürlich gelegt und ich verdiene weiterhin gutes Geld mit dem PartnerNet von Amazon.

Amazon ändern Provisionen

Nun hat Amazon zum 1.Mai mal wieder ein paar Änderungen beim Partnerprogramm durchgeführt, allerdings nur bei wenigen Produktkategorien.

Der stärkste Einschnitt erfolgte beim Amazon-eBook-Reader Kindle (und dessen Zubehör). Bisher hat man dafür 10% Provision bekommen, was sehr gut war. Nun sind es nur noch 3%, was ein deutlicher Einschnitt ist. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dies mit dem neuen Kindle Oasis zusammenhängt, der gerade veröffentlicht wurde. Bei 10% Vergütung wären das 28,99 Euro pro Sale gewesen. Nun sind es nur noch rund 8,70 Euro Provision.

In dem Zusammenhang ist auch interessant, dass eBooks nun nur noch 7% statt 10% bringen. Damit liegen sie im Bereich der normalen Bücher. Für mich waren eBooks aber bisher sowieso nicht wirklich interessant, da diese ja meist nur ein paar Euro kosten.

Zudem wurde noch die Vergütung von Geschenkgutscheinen von 6 auf 3% gesenkt. Damit habe ich bisher auch nicht gearbeitet, aber auch das ist immerhin eine Halbierung.

Eine positive Nachricht gibt es aber auch. Die Vergütung für Haushaltswaren wurde von 5 auf 7% erhöht.

Zudem wurden ein paar Kategorien konkretisiert. So wurde aus „Fernseher“ nun „Fernseher und Heimkino“. Auch Blu-Rays werden nun explizit erwähnt.

Amazon hat hier also auch für klarere Aussagen zu einzelnen Produkten gesorgt, so dass man weniger raten muss, was welche Produkte für Provisionen bringen. Dass manche Produkte noch immer in mehrere Kategorien fallen und man mal diese und mal jene prozentuale Vergütung bekommt, wird aber wohl immer noch vorkommen.

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Sperrung für inaktive Affiliates

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Bisher hat Amazon für inaktive Affiliate, die in 3 Jahren keinen Sale erzielt haben, eine Kontoführungsgebühr von 10 Euro berechnet oder sich das zumindest vorbehalten.

Ab dem 1.Mai fällt diese Gebühr weg. Stattdessen kann Amazon Affiliates ohne wesentliche Aktivitäten nach einer Vorwarnung nun kündigen und 10 Euro als Abschlusszurückbehaltung einbehalten. Ein wenig Bauchschmerzen macht mir die Formulierung „ohne wesentliche Aktivitäten“ schon. Was bedeutet das genau? Keine Sales oder nur ein paar Euro Einnahmen?

So oder so ist das keine gute Sache für Affiliates. Wer sich also bei Amazon als Affiliate anmeldet, sollte auch wirklich aktiv werden. Dann gibt es keine Probleme.

Fazit

Wer sich als Affiliate auf den Kindle spezialisiert hat, wird über die deutliche Senkung der Provision natürlich nicht erfreut sein.

Die meisten Amazon-Affiliates werden die wenigen Änderungen aber kaum spüren, da es doch relativ spezielle Produkte bzw. Bereiche getroffen hat. Wobei die eBook-Änderungen für jemanden, der sich darauf spezialisiert hat, auch recht stark bemerkbar sein werden.

Man kann mit Amazon aber weiterhin sehr gutes Geld verdienen.

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12 Gedanken zu „Amazon ändert Provisionen und droht Kündigung für inaktive Affiliates an“

  1. Amazon versucht damit die Thematisierung der Affiliates zu beeinflussen. Die häufigen Änderungen der Provisionen machen das Affiliate Programm von Amazon vorzugsweise für Affiliates interessant, die schnell ein paar Seiten hochziehen zu bestimmten Themen, um die Provisionen abzugreifen, die gerade besonders hoch sind. Mich wundert es, dass Amazon im Affiliate Marketing offensichtlich sehr kurzfristig denkt. Ich nutze das Affiliate Programm von Amazon daher sehr vorsichtig. Wer weiss was uns die Zukunft noch bringen wird.

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    • Das sehe ich ähnlich. Die Anzeichen dafür dass Amazon kurzfristige Ziele anvisiert, werden auch dadurch deutlich, das Amazon die vielen nervigen Fake-Testseiten tolleriert. Nachhaltigkeit geht anders.

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  2. Ich sehe es ähnlich wie Michael. Amazon ist eigentlich unberechenbar, für viele ist es die größte Einnahmequelle. Wenn Amazon alle Provisionen auf drei Prozent setzt, werden viele Affiliates nicht einmal versuchen andere Partnerprogramme einzusetzten.

    Derzeit sind die Provisionen noch sehr hoch, auf lange Sicht werden die Provisionen sicherlich noch gedrückt.

    Also immer einen Plan B in der Hinterhand haben.

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  3. …sehe es wie mein Vorredner – man sollte neben Amazon auch ein weiteres PP in der Hinterhand haben, hier durfte EBAY sehr gute Chancen haben. Einfach Mal anmelden.

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    • Das Programm von Ebay finde ich sehr intransparent. Ich traue dem Modell von Ebay ehrlich gesagt nicht ganz. Aber man muss auch sagen, dass es Ebay mit Ihrem Auktionsmodell nicht leicht haben, ein geeignetes Provisionsmodell für Affiliates zu Konzipieren.

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  4. Der Produktanbieter hat die Macht..Wenn Amazon versucht die Thematisierung der Affiliates zu beeinflussen könnte man ja auch die jeweiligen Provisionen erhöhen..
    Statt dessen wird einem einfachen Provision weg genommen.
    Damit muss man eben irgendwie leben, wenn man Affiliate Marketing betreibt. Die Alternative wäre vllt ein eigenes Produkt (aber ich schweife ab)

    Ganz freundliche Grüße

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    • Das stimmt. Ein eigenes Produkt ist so oder so das beste was man machen kann, um sich von dieser lästigen Abhängigkeit loszumachen.

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  5. Es ist schon hart wenn du auf die Provisionen baust und dann von 10 auf 3 Prozent runter gestuft wirst.
    Hier hilft nur, wenn schon nur Amazon, dann auch die Themenbereiche streuen also Kindle und Garten z.B.

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  6. Die Abhängigkeiten zu Anbietern wie Amazon ist gefährlich. Wenn ich dann etwas am Provisionsmodell ändert, auf das man gebaut hat, kann das weitreichende Folgen haben. Ich bin daher auch noch etwas sekptisch, wie ich mit solchen Partnerprogrammen umgehen soll.

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  7. Ich bin bislang noch nicht im diesem Bereich „aktiv“. Verfolge es aber nun schon länger und hab interesse, auch einzusteigen. Bei den Provisionen ist es sicher so, dass hier die Preisentwicklung bei den Produkten eine Rolle spielt, sicher aber auch, wie viele diesen Sektor bewerben. Wenn es genug gibt, die einen Bereich bewerben, kann man ja auch die Provision senken (Angebot/Nachfrage). Ausserdem wird Amazon entsprechend auswerten, wie sich ein Bereich entwirkelt. Keiner wird eine grundsätzliche gewinnbringende Seite vom Netz nehmen, nur weil die Provision reduziert wurde ;-) Von daher ist es sicher ratsam, nicht nur möglichst breit bei den Themen zu streuern, sondern auch bei den Partnerprogrammen – wenn möglich – ein paar „Alternativen“ zu suchen. Fragt sich nur, ob die Umsätze dann steigen, wenn keine „Fremdprodukte“ mehr verkauft ( und damit provisioniert) werden können?
    Es mag im Affiliate Marketing sicher viele geben, die erfolgreich sind. Es gibt wohl auch immer welche, die in kurzer Zeit entsprechende Erfolge erreichen. Wenn ich mir aber anschaue, wie viele auch mit ihren „wie werde ich erfolgreich mit meinem eigenen Online Business“ Programmen versuchen, möglichst viele Leute in diesen Bereich zu ziehen……….dann kann ich mir eben auch vorstellen, dass sich bei Amazon sehr viele „Leichen“ im System befinden. Sicher ein Grund, warum inaktive Seiten/Teilnehmer nun schneller aus dem System gelöscht werden. Ich kann mir vorstellen, dass höchstens 10-20% 12Monate nach der Anmeldung noch aktiv sind.

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