Amazon Partnerprogramm Statistiken für mehr Einnahmen nutzen: Bestseller, Conversion-Rate, Top-Seiten …

Das Amazon Partnerprogramm bietet eigene Statistiken an, in denen man Informationen zu den Sales und Einnahmen finden kann. Wie du diese Statistiken für mehr Einnahmen nutzen kannst, erläutere ich im Folgenden.

Dabei geht es unter anderem um Bestseller, die Conversion-Rate, Top-Seiten und einiges mehr. Dazu gebe ich dann jeweils Tipps, wie man die dort zu findenden Daten nutzen kann, um die eigenen Amazon-Einnahmen zu steigern.

Wie immer freue ich mich über eure Tipps und Erfahrungen dazu in den Kommentaren.

Hinweis: Ich musste auf den Screenshots konkrete Daten unkenntlich machen, da Amazon deren Veröffentlichung nicht erlaubt.

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Wieso sollte man die Amazon Partnerprogramm Statistiken nutzen?

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Ohne Statistiken sind alle Optimierungen nur ein Schuss in Blaue. Deshalb sollte man auch beim Einsatz von Amazon-Affiliatelinks die Ergebnisse auswerten, um Optimierungsmaßnahmen durchführen zu können.

Ohne eine Auswertung der Partnerprogramm Statistiken kann man nicht beurteilen, wie gut ein bestimmter Affiliatelink funktioniert, welche Produkte besonders viele Sales generieren, wie die Conversion-Rate aussieht, auf welchen Seiten besonders viele Sales stattfinden und wo es generell noch Potential für mehr Einnahmen gibt.

Tracking ID von Amazon nutzen

Leider sind die Statistiken von Amazon nicht auf der Höhe der Zeit. So wird z.B. nicht angezeigt, von welcher Seite ein Sale generiert wurde, was aber natürlich eine sehr spannende Information für Affiliates ist.

Ein wichtiges Element bei der Auswertung der Amazon Partnerprogramm Statistiken ist deshalb die Tracking-ID. Damit kann man auch ohne Angaben über den Refferer, also die Seite, von der ein Käufer kam, herausfinden, wo der Sale entstanden ist.

Im PartnerNet Admin von Amazon kann man neue Tracking-IDs anlegen (oben rechts bei der eigenen Mail > „Verwalte deine Tracking-IDs“) und diese dann bei der Erstellung von Amazon-Affiliatelinks mit angeben. Auch die Amazon Plugins für WordPress, wie das von mir genutzte AAWP, unterstützen die Tracking-IDs.

Man kann in den Statistiken nach diesen Tracking-IDs filtern, so dass man sehen kann, woher die Sales kamen. Als Minimum empfehle ich pro eigener Website eine eigene Tracking-ID anzulegen, um sehen zu können, welche Amazon-Einnahmen von welcher Website stammen.

Viele Amazon-Affiliates gehen noch ein Stück weiter und legen für jeden eingebauten Link bzw. jedes Amazon-Widget eine eigene Tracking-ID an. Auf diese Weise kann man auch innerhalb einer Website genau analysieren, welcher Link welche Einnahmen gebracht hat.

Da man aber jedoch nur 100 solcher Tracking-IDs anlegen kann (wobei man angeblich per Mail weitere Tracking-IDs anfordern kann) und es natürlich auch sehr aufwändig ist, für jeden neuen Link eine Tracking-ID anzulegen, muss das nicht unbedingt sein. Zumal die Auswertung es aktuell nicht erlaubt mehrere Tracking-IDs auszuwählen in der Statistik.

Man kann entweder die Statistiken aller Tracking-IDs anzeigen oder nur von einer Tracking-ID.

Amazon Partnerprogramm Statistiken - Tracking IDs

Deshalb nutze ich pro Website meist eine Handvoll Tracking-IDs, um die wichtigsten Unterseiten bzw. Werbemittel separat messen zu können.

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4 wichtige Amazon Partnerprogramm Berichte

Im Folgenden stelle ich 4 Berichte vor, die das Amazon Partnerprogramm seinen Affiliates bereitstellt. Dabei sollte man auf jeden Fall beachten, dass es oben die Möglichkeit gibt, die Zusammenfassung zu aktivieren oder zu deaktivieren („Tracking-ID: Alle“ oder nur eine Tracking-ID).

Hat man dabei nur eine Tacking-ID ausgewählt, werden nur die Klicks, Verkäufe und Provisionen dieser Tracking-ID angezeigt. Hat man dagegen „Alle“ ausgewählt, werden alle Sales von allen Tracking-IDs in den Berichten angezeigt.

Bestellte Produkte

In diesem Bericht sieht man alle Produkte, die in dem gewählten Zeitraum bestellt wurden. Diesen Zeitraum kann man auswählen und entweder einen Benutzerdefinierten Zeitraum eingeben (maximal 90 Tage) oder einen vorgegebenen Zeitraum (Heute, Gestern, Letzter Monat …) auswählen.

Man bekommt eine Angabe zur Anzahl der bestellten Produkte und weitere statistische Angaben. So z.B., ob diese über den konkreten Affiliate-Link bestellt wurden oder nicht. Letzteres betrifft Produkte, die man nicht direkt verlinkt hat, aber die Person ist dann zu diesem Produkt im Amazon-Shop gelangt und hat dieses gekauft.

Amazon Partnerprogramm Statistiken für mehr Einnahmen nutzen - bestellte Produkte

Man kann hier unter anderem nach der Anzahl der bestellten Produkte sortieren und sieht dann, was die beliebtesten Produkte waren. Man kann diese Daten auch gruppieren. Das ist nach „Produkt-Kategorie“, „Tracking-ID“ und „Datum“ möglich.

Bei der Gruppierung nach „Datum“ wird zusätzlich angezeigt, wie viele Klicks es gab und wie die Conversion-Rate aussah. Bei der Gruppierung nach „Tracking-ID“ gibt es zwar nur die Anzeige der Klicks und der bestellten Produkte, aber hier kann man von Hand berechnen, wie hoch die Conversion-Rate war.

Amazon Partnerprogramm Statistiken - Klicks und bestellte Produkte

Einnahmen

Man kann sich mit einem Klick auf den Reiter „Einnahmen“ natürlich auch anschauen, was genau man verdient hat. Hier werden dann die Anzahl der in dem Zeitraum ausgelieferten Produkte angezeigt, als auch die Summe der Umsätze und die Summe der Vergütung je Produkt.

Dabei wird in Klammern hinter den Umsätzen und Vergütungen angezeigt, welcher Betrag davon von direkt qualifizierten Umsätzen stammen. Das sind ja die Sales, die gute Provisionen bringen.

Amazon Partnerprogramm Statistiken - Einnahmen

Auch hier kann man nach „Produkt-Kategorie“, „Tracking-ID“ und „Datum“ gruppieren. Dabei sieht man dann jeweils weitere statistische Informationen, wie etwa die durchschnittliche prozentuale Vergütung.

Klick man hier zum Beispiel auf eine Kategorie, werden nur die Produkte dieser Kategorie angezeigt. Das geht natürlich auch mit der Tracking-ID und dem Datum.

Linkauswertung

Eine Differenzierung zwischen den verschiedenen Linkarten, wie Produktlinks und API-Links, gibt es in diesem Bericht. Diese Linkarten sind jeweils nochmal in verschiedene Varianten unterteilt.

Amazon Partnerprogramm Statistiken - Linkart

Für diese gibt es dann natürlich wieder jeweils eine Anzeige von Klicks, Conversion-Rate, bestellte Produkte und ausgelieferte Produkte. Zudem sieht man, wie viel Geld diese Linkarten gebracht haben.

Dieser Bericht eignet sich dazu, verschiedene Linkarten, Widgets und Co. zu testen und deren Wirksamkeit zu prüfen. Bei mir liegen die API-Links deutlich vorn, da ich sehr viel das Plugin AAWP einsetze, welches auf die Amazon Product Advertising API zugreift.

Prämien

Neben den „normalen“ Produktsales bietet Amazon Prämien an, die man als Affiliate bewerben kann (Leads).

In den Amazon Partnerprogramm Statistiken kann man sich diese Prämien-Einnahmen separat anschauen und auch dazu diverse Daten erhalten, wie z.B. das Datum, die Tracking-ID und die Vergütung.

Und man kann hier nach „Tracking-ID“, „Lead-Name“ (Name der Prämie) und „Datum“ gruppieren. Das wiederum bringt weitere interessante Statistiken.

Nutzt du Partnerprogramm Statistiken zur Optimierung deiner Affiliate Website*?

Ergebnis anschauen

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So kann man die Amazon Partnerprogramm Statistiken für mehr Einnahmen nutzen

Im Folgenden zeige ich euch einige Möglichkeiten, wie ihr die Statistiken des Amazon Partnerprogramms nutzen könnt, um mehr Einnahmen zu generieren.

Bestseller

Man kann sich im Bericht „Einnahmen“ die Produkte einer Kategorie nach Anzahl der bestellten Artikel sortieren lassen. Das zeigt die Bestseller der Kategorie an. Dazu klickt man einfach nach der Gruppierung nach „Kategorien“ auf eine dieser Kategorien.

Ich mache das z.B. bei den „Spielzeug und Spiele“ so, die ich vor allem auf meinem Brettspiel-Blog bewerbe. Auf diese Weise könnte man z.B. die „10 beliebtesten Brettspiele des letzten Monats“ ermittelt und in einem extra Artikel auflisten. Natürlich wieder mit Affiliatelinks. :-) Leser mögen solche Listen und man kann für Extra-Umsätze sorgen.

Aber auch für die eigene Analyse sind solche Auswertungen sehr hilfreich. So lohnt es sich oft zu diesen Bestsellern eigene Reviews zu verfassen, wenn das noch nicht geschehen ist. Aber man kann so z.B. auch sehen, welche Produkte die meiste Provision gebracht haben.

Top-Seiten

Die Top-Seiten auf der eigenen Affiliate-Website*, die die meisten Sales generiert haben, kann man in den Statistiken des Amazon Partnerprogramms leider nicht direkt sehen.

Aber wenn man die Tracking-IDs konsequent nutzt und für wichtige Seiten (Top-Listen, Bestseller-Listen, Angebote …) jeweils eine eigene Tracking-ID anlegt, dann kann man sich in den Statistiken dann anschauen, wie viel diese einzelnen Tracking-ID an Einnahmen gebracht haben, wie die Conversion-Rate war und so weiter. Auf diese Weise kann man zumindest die wichtigsten Top-Seiten analysieren und optimieren.

Volle Warenkörbe

Unter „Bestellte Produkte“ kann man sehen, wie viele andere Produkte noch bestellt wurden, nachdem die Besucher auf einen bestimmten Produktlink geklickt haben.

Es gibt Produkte, die werden z.B. 5 mal bestellt, aber zusätzlich werden dazu noch insgesamt 10 andere Artikel von den Personen bestellt, die auf diesen Affiliatelink geklickt haben.

Solche Produkte sind natürlich toll, denn sie sorgen für vollere Warenkörbe und damit für mehr Provisionen. Deshalb kann man diese Produkte noch häufiger verlinken.

Aktuelle Trends

Gruppiert man die Statistiken der bestellten Produkte nach dem Datum, kann man für jeden Tag in dem ausgewählten Zeitraum sehen, wie viele Klicks es gab, wie die Conversion-Rate aussieht, wie viele Artikel bestellt wurden und mehr.

Hier könnte man den Effekt bestimmter Aktionen, Newsletter-Versendungen und mehr prüfen. Das hilft dabei herauszufinden, wann es sich besonders lohnt neue Inhalte zu veröffentlichen.

Wählt man ganz oben nicht „Alle“ aus, sondern nur eine einzelne Tracking-ID, kann man sich hier z.B. anschauen, wie nur diese eine Tracking-ID pro Tag funktioniert hat.

Klickrate und durchschnittliche Einnahmen

Wenn man die Tracking-IDs intensiv nutzt und jeden Einzeltitellink oder jeder AAWP-Produktbox mit einer separaten Tracking-ID ausstattet, kann man genau analysieren, wie die Conversionraten pro Produkt sind.

Je mehr Besucher einer Website auf einen solchen Affiliatelink klicken, umso besser ist das. Auf diese Weise kann man den Einbau mehrere Amazon-Werbemittel auf einer Website optimieren.

Doch die Conversionrate ist nicht alles. Man kann sich mit Hilfe der Tracking-IDs auch die Einnahmen pro Klick ausrechnen. Je höher, je besser.

Allerdings ist es doch sehr aufwändig jedes einzelne Werbemittel mit einer separaten Tracking-ID auszustatten.

Conversion-Rate einzelner Produkte

Unter „Bestellte Produkte“ sieht man die Conversion-Rate pro bestellten Artikeln leider nur, wenn man die Gruppierung nach „Datum“ auswählt. Man kann auch nach „Tracking-ID“ gruppieren, sieht dann aber nur die Anzahl der Klicks und der bestellten Produkte. Die Conversion-Rate muss man manuell berechnen. Schade, dass das nicht gleich angezeigt wird.

Immerhin kann man oben nur eine Tracking-ID auswählen und dann sieht man in den Gesamt-Daten für den Zeitraum, wie viele Klicks es auf Links mir dieser Tracking-ID gab und wie die Conversion-Rate aussieht.

Ist diese sehr niedrig, bewirbt man evtl. ein nicht so gutes Produkt, das die Besucher trotz Interesse (Klick auf den Affiliatelink) bei näherer Betrachtung im Amazon-Shop dann doch nicht kaufen. Das ist natürlich nicht ideal.

Ggf. kann man die Beschreibung des Produktes auf der eigenen Website optimieren, damit es keine irritierenden Unterschiede gibt, wenn die Nutzer dann auf die Amazon-Produktseite gelangen.

Gut sind dagegen Produkte (Tracking-IDs), die eine hohe Conversionrate haben. Diese sollte man noch häufiger bewerben.

Berichte herunterladen

Eine sehr interessante Möglichkeit ist ein wenig versteckt. Unter dem Punkt „Berichte herunterladen“ kann man die Statistiken als XSLX-, CSV- oder XML-Datei herunterladen. Dabei kann man noch ein paar Dinge auswählen, wie eine Tracking-ID Zusammenfassung oder die Tagestrends.

Nach ein paar Minuten ist der Bericht dann fertig und man kann sich die Statistiken in Excel oder einer anderen Tabellenkalkulation anschauen. Oder man wertet die XML-Datei mit einem PHP-Script aus, was noch ganz andere Möglichkeiten bietet.

In diesen Berichten sieht man dann sogar noch mehr Daten. So zum Beispiel, ob ein Produkt von Amazon oder einem Marketplace-Händler verkauft wurde. Und man sieht zudem, mit welchem Endgerät der Kunde unterwegs war, Desktop oder Smartphone.

Fazit

Wie nutzt ihr die Amazon Partnerprogramm Statistiken und was sind für euch dort die wichtigsten Informationen?

So geht es weiter
Im nächsten Teil meiner Amazon PartnerNet Artikelserie gehe ich darauf ein, was man als Amazon-Affiliate besser nicht machen sollte, um nicht aus dem Partnerprogramm zu fliegen.

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