Die Amazon-Berichte für mehr Einnahmen nutzen – Amazon Guide 9

Amazon bietet bei seinem Partnerprogramm auch eine statistische Auswertung an.

Ich schaue mir diese genauer an und gebe Tipps, wie man die dort zu findenden Daten nutzen kann, um seine Amazon-Einnahmen zu optimieren.

Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie Geld verdienen mit dem Amazon-Partnerprogramm.

Wieso sollte man die Amazon-Statistik nutzen?

Auch beim Einsatz von Amazon-Affiliatelinks sollte man die Ergebnisse auswerten, um Optimierungsmaßnahmen durchführen zu können.

Ohne eine Auswertung der Statistiken kann man nicht beurteilen, wie gut ein bestimmter Affiliatelink funktioniert und wo es vielleicht noch Potential gibt.

Tracking ID

Ein wichtiges Element der Auswertung in Amazon ist die Tracking-ID. Leider unterstützt Amazon nicht die Auswertung des Referers, was es deutlich einfacher machen würde, bestimmte Dinge zu analysieren. Aus diesem Grund ist es sinnvoll Tracking-IDs zu nutzen.

Als Minimum empfehle ich pro eigener Website eine Tracking-ID anzulegen, um genau sehen zu können, welche Amazon-Einnahmen von welcher Website stammen.

Doch viele Amazon-Affiliates gehen weiter und legen für jeden eingebauten Link bzw. jedes Amazon-Widget eine eigene Tracking-ID an. Auf diese Weise kann man auch innerhalb einer Website genau analysieren, welcher Link welche Einnahmen gebracht hat.

Da man aber jedoch nur 100 solcher Tracking-IDs anlegen kann und es natürlich auch etwas aufwändig ist, für jeden neuen Link eine Tracking-ID anzulegen, muss das nicht unbedingt sein.

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Berichte

Im Folgenden stelle ich die 6 Berichte kurz vor, die Amazon seinen Affiliates bereitstellt.

Die Amazon-Statistik richtig nutzenDabei sollte man auf jeden Fall beachten, dass es links oben die Möglichkeit gibt, die Zusammenfassung zu aktivieren oder zu deaktivieren.

Ist das Häkchen nicht gesetzt, werden nur die Klicks, Verkäufe und Provisionen der aktuell ausgewählten Tracking-ID angezeigt.

Hat man das Häkchen gesetzt, werden alle Sales von allen Tracking-IDs in den Berichten angezeigt.

Werbekosten-Erstattung
Bei diesem Bericht sieht man alle Produkte, die in dem gewählten Zeitraum gekauft wurden.

Man bekommt eine Angabe zur Anzahl pro Produkt und wie hoch die Werbekostenerstattung war.

Man kann hier unter anderem nach der Anzahl je verkauften Produkt sortieren und sieht dann, was die beliebtesten Produkte waren.

Zudem sieht man, welche Produkte zurückgeschickt wurden, was einen Hinweis darauf geben kann, welche Produkte man vielleicht nicht mehr bewerben sollte.

Bestellbericht
Dieser Bericht listet alle bestellten Produkte auf und zeigt, wie oft diese angeklickt wurden. Daraus ergibt sich eine Conversionrate, die natürlich möglichst hoch sein sollte.

Ist die Conversionrate sehr gering für ein Produkt, sollte man vielleicht ein anderes bewerben.

Zudem sieht man in einer weiteren Spalte, wie viele andere Produkte noch bestellt wurden, nachdem jemand auf den Link zu einem bestimmten Produkt geklickt hatte.

Sonstige Berichte
Hier gibt es Daten zu Gutschein-Bestellungen, Kindle-E-Books und weitere Erstattungsbeträge. Bei mir ist da nicht viel zu sehen.

Linkart-Bereicht
Eine Differenzierung zwischen den verschiedenen Linkarten, wie Einzeltitellinks, Bannern und Widgets, gibt es in diesem Bericht. Diese Linkarten sind jeweils nochmal in die verschiedenen Varianten unterteilt.

Für diese gibt es dann natürlich wieder jeweils eine Anzeige von Ad-Impressions, Click-Through Rate, Klicks und Conversionrate. Zudem sieht man, wie viel Geld diese Linkarten gebracht haben.

Dieser Bericht eignet sich dazu, verschiedene Linkarten, Widgets und Co. zu testen und deren Wirksamkeit zu prüfen.

Aktuelle Trends
Für jeden Tag, in dem ausgewählten Zeitraum, werden die Klicks, die Zahl der bestellten Artikel und die Conversionrate angezeigt.

Hier könnte man den Effekt bestimmter Aktionen prüfen, aber insgesamt ist die Auswertung zu allgemein, nach meinem Geschmack.

Tracking-ID-Kurzübersicht
Hier bekommt man die Zahl der Klicks, Anzahl der Bestellungen, Anzahl ausgelieferter Artikel, Umsatz und Werbekostenerstattung je Tracking-ID angezeigt.

Das macht natürlich nur Sinn, wenn man verschiedene Tracking-IDs nutzt. Je mehr man davon nutzt, um so interessanter wird diese Auswertung.

So kann man die statistischen Daten nutzen

Hier nun zeige ich euch einige Möglichkeiten, wie ihr die statistischen Daten von Amazon nutzen könnt, um mehr Provisionen zu generieren.

Topseller
Man kann sich im Bericht „Werbekosten-Erstattung“ die Produkte einer Kategorie nach Anzahl der bestellten Artikel sortieren lassen. Das zeigt die Topseller der Kategorie an.

Ich mache das z.B. bei den Fachbüchern so, die ich bewerbe. Erst vor kurzem habe ich auf diese Weise die 10 beliebtesten Fachbücher meiner Leser ermittelt und in einem extra Artikel aufgelistet. Natürlich wieder mit Affiliate-Links.

Leser mögen solche Listen und man kann für Extra-Umsätze sorgen.

Volle Warenkörbe
Ebenfalls im „Bestellbericht“ kann man sehen, wie viele andere Produkte noch bestellt wurden, nachdem die Besucher auf einen bestimmten Produktlink geklickt haben.

Es gibt Produkte, die werden z.B. 5 mal bestellt, aber zusätzlich werden dazu noch insgesamt 10 weitere Artikel bestellt.

Solche Produkte sind natürlich toll, denn sie sorgen für vollere Warenkörbe und damit für mehr Provisionen. Deshalb kann man diese Produkte noch häufiger verlinken.

Klickrate und durchschnittliche Einnahmen
Wenn man die Tracking-IDs intensiv nutzt und jeden Einzeltitellink mit einer separaten Tracking-ID ausstattet, kann man genau analysieren, wie die Klickraten sind.

Je mehr Leser auf einen solchen Affiliate-Links klicken, umso besser ist das. Auf diese Weise kann man den Einbau mehrere Amazon-Werbemittel auf einer Website optimieren.

Doch die Klickrate ist nicht alles. Man kann sich mit Hilfe der Tracking-IDs auch die Einnahmen pro Klick ausrechnen. Je höher, je besser.

Conversion-Rate einzelner Produkte
Im „Bestellbericht“ sieht man die Conversionrate pro bestellten Artikel. Ist diese sehr niedrig, bewirbt man evtl. ein nicht so gutes Produkt, was die User trotz Interesse (Klick auf den Affiliate-Link) bei näherer Betrachtung im Amazon-Shop dann doch nicht kaufen.

Ggf. kann man die Beschreibung des Produktes auf den eigenen Seiten noch optimieren, damit es keine irritierenden Unterschiede gibt, wenn die User dann auf die Amazon-Produktseite gelangen.

Gut sind dagegen Produkte, die eine hohe Conversionrate haben. Diese sollte man noch häufiger bewerben.

Artikel ohne Bestellungen
Eine sehr interessante Möglichkeit ist ein wenig versteckt. Im „Bestellbericht“ sieht man weiter unter den kleinen Punkt „Artikel ohne Bestellungen“. Dort kann man auf das kleine Dreieck klicken und es werden alle Produkte angezeigt, auf die zwar geklickt wurde, die aber nicht bestellt wurden.

Gibt es hier Produkte, die zwar sehr oft von den eigenen Leser angeklickt wurden, aber die nicht bestellt wurden, könnte das z.B. bedeutet, dass das betreffende Produkt nicht mehr verkauft wird. Da lohnt es sich ein ähnliches Produkt zu suchen und dieses stattdessen auf den eigenen Seiten zu verlinken.

Ist das Produkt allerdings noch zu kaufen, scheint es nicht so gut zu konvertieren und man sollte ggf. ein anderes Produkt bewerben.

So geht es weiter

Im 10. Teil meiner Artikelserie gehe ich darauf ein, was man als Amazon-Affiliate besser nicht machen sollte, um z.B. nicht aus dem Partnerprogramm zu fliegen.

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6 Gedanken zu „Die Amazon-Berichte für mehr Einnahmen nutzen – Amazon Guide 9“

  1. Ich sehe mir meistens einfach die Einnahmen dieses Monats und überhaupt an. Manchmal gehe ich auch auf die einzelnen Berichte.

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  2. Tolle Artikel-Serie, vielen Dank dafür :-)

    Auf den 10. Teil bin ich ganz besonders gespannt, denn ich gehöre zu denen,die Amazon bereits verbannt hat und ich weiß tatsächlich bis heute nicht, was sie mir wirklich vorgeworfen haben. Auf alle Email-Anfragen habe ich nur „Textbaustein-Antworten“ erhalten.

    Ich hoffe und wünsche mir, dass ich durch den 10. Artikel erhellt werde, damit mir nach meiner jetzigen Neuanmeldung nicht erneut unbeabsichtigte Fehler unterlaufen.

    Ich bin gespannt, Gruß Marion :-)

    Antworten
  3. Danke für den tollen Artikel, den Bestellbericht vernachlässige ich meistens, jetzt macht es Sinn ihn öfter zu benutzen.

    Was aber ein wenig blöd ist, ist das manche Bücher z.B. mehr als 3 mal gelistet sind, weil es von ihnen verschiedene Versionen gibt und das eine performt dann scheinbar schlecht wohin das andere ganz gut läuft, obwohl es immer das gleiche Buch ist.

    Hast du noch ein Beispiel, was eine gute Konversionrate ist oder zumindest ungefähr zu erwarten ist? Natürlich ist das von Seite zu Seite unterschiedlich.

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  4. es soll möglich sein mehr tracking IDs per email anzufordern und es macht auch sinn für jedes element eine neue tracking ID zu benutzen. ohne dies ist die seite nur eine graue masse bei der auf der einen seite besucher reingehen und auf der anderen seite käufer rauskommen, aber man keine ahnung hat was dazwischen passiert.

    man kann zwar den traffic mit zb google analytics nachverfolgen, aber die käufer nur mit den IDs.

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  5. Vielen Dank für deine tolle Serie.

    Ich habe eine Frage: Gibt es irgendwie einen Weg, die Berichte aus dem Partnernet automatisiert (z.b. über eine API) anzuzapfen?

    Ich würde beispielsweise gerne mit IFTTT einen Service bauen der mich immer informiert, sobald jemand etwas gekauft hat.

    Interessant fände ich, es ein einfaches Tool dafür gäbe, das man ohne große Programmierkenntnisse nutzen kann.

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