Neue Regeln für die Amazon Product Advertising API! Fliegt man nun aus dem PartnerNet raus?

Neue Regeln für die Amazon PA-API! Fliegt man nun komplett aus dem PartnerNet raus?Eine Mail vom Amazon PartnerNet bzgl. der Product Advertising API hat in den letzten Tagen viele Affiliates verunsichert. Die Angst geht um, dass man aus dem PartnerNet fliegen könnte.

Ich schaue mir im Folgenden genauer an, welche Änderungen Amazon bzgl. der Product Advertising API (PA-API) eingeführt hat und was dies gerade für neue Affiliates bedeutet.

Zudem gebe ich praktische Tipps, wie ihr Probleme mit Amazon bzw. der PA-API vermeiden könnt.

Änderungen bei der Amazon Product Advertising API

Mit der Amazon Product Advertising API (PA-API) kann man alle möglichen Produktinformationen über Produkte im Amazon-Shop abrufen. Das ist sehr nützlich, wenn man als Affiliate diese Produkte bewerben will. Man hat hier z.B. eine viel größere Auswahl bzgl. der Produktbilder.

Viele Affiliates nutzen die PA-API mittels Plugins, die den Zugriff darauf stark erleichtern. Deswegen sind viele Affiliates nun auch verunsichert, denn in einer Mail hat Amazon vor ein paar Tagen damit gedroht den PA-API Zugriff zu entziehen, wenn keine Sales generiert werden.

Die neue Regelung gilt seit dem 23.1.2019 und verlangt, dass innerhalb von 30 Tagen mindestens ein qualifizierter Verkauf über die API stattfinden muss, um diese weiter nutzen zu können. Ist das nicht der Fall, wird der Zugriff auf die API gesperrt.

Viele Affiliate haben hier gleich den Worst Case gesehen, aber ich denke, hier muss man auch Amazon verstehen. Es gibt sicher viele Nutzer, welche die PA-API einfach nur genutzt haben, um Informationen über Produkte zu ziehen. Sei es z.B. für einen Online-Shop oder für die Nutzung der Bilder und Daten mit anderen Partnerprogrammen.

Ich kenne kein anderes Partnerprogramm, was so viele detaillierte Daten zu Produkten bereitstellt.

Aber diese Zugriffe auf die Product Advertising API verursachen natürlich viel Traffic und es entstehen mit Sicherheit hohe Serverkosten. Da kann ich grundsätzlich schon verstehen, dass Amazon nur API-Nutzer will, die dann auch Sales generieren.

Was man bei dieser Änderung aber auch sagen muss, die 30 Tage sind schon sportlich. Natürlich sollte man innerhalb von 30 Tagen mehr als 1 Sale generieren, um als Affiliate irgendwie finanziell erfolgreich zu sein. Allerdings gibt es z.B. auch saisonale Themen, wo es in manchen Monaten sehr wenig Sales gibt.

Bei meiner Affiliate-Site poolheizung-solar.de gehen die Sales im Winter gegen Null. Da braucht niemand was für seinen Pool. Im Frühjahr und Sommer gehen die Sales dann natürlich wieder deutlich hoch.

Vielleicht wäre es cleverer gewesen, hier einen etwas längeren Zeitraum zu wählen und z.B. mindestens 3 Sales in 3 Monaten zu verlangen.

Zahl der PA-API Sales herausfinden

Der eine oder andere fragt sich nun vielleicht, wie man die Zahl der Sales über die PA-API herausfindet. Das ist recht einfach.

In eurem PartnerNet Konto müsst ihr zuerst zum Reiter „Berichte“ wechseln. Dort stellt ihr dann oben beim Zeitraum „Letzte 30 Tage“ ein.

Etwas weiter unten geht ihr dann auf „Linkauswertung“ und schon seht ihr eine Aufteilung aller Klicks und Sales auf die verschiedenen Linkarten. Unter „Web Services Links“ > „PA-API“ sind die Sales aufgelistet, die über die PA-API erfolgt sind.

Neue Regeln für die Amazon Product Advertising API! Fliegt man nun aus dem PartnerNet raus?

Hier sollte mindestens ein Sale („Bestellte Produkte“) in letzten 30 Tagen stehen. Da Amazon aber sicher regelmäßig die Anzahl der Sales prüft, wäre ein Sale pro 30 Tage etwas wenig. Schließlich schwankt die Zahl der Sales ja auch. Deshalb wäre es besser und sicherer, wenn hier mindestens 10 oder 20 stehen.

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Bedeutet das, dass man sonst beim Amazon PartnerNet rausfliegt?

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Diese neue Regelung betrifft nur die Amazon Product Advertising API. Amazon-Plugins, wie z.B. AAWP, nutzen diese API, um schöne Produktboxen und andere Werbemittel anzuzeigen.

Wenn man nun wirklich nicht die geforderten Sales schafft, dann wird nur der PA-API Zugriff gesperrt. Es erfolgt also kein Rauswurf aus dem normalen Amazon PartnerNet. Die Verwendung der normalen Site-Stripe Affiliatelinks funktioniert dann immer noch.

Es wäre also kein Untergang, wenn es dazu kommt, aber es wäre natürlich ärgerlich. Man könnte dann keine automatischen Bestseller- und Angebots-Listen mehr ausgeben. Man müsste sich auf die Werbemittel im Amazon Site Stripe beschränken.

Das würde schon für weniger Einnahmen sorgen. Allerdings wäre es in dem Fall auch kein finanzieller Verlust, wenn man nicht mal einen Sale mit der PA-API in 30 Tagen schafft.

Wichtige Tipps für Affiliates

Hier ein paar wichtige Tipps, damit ihr nicht aus der Amazon Product Advertising API rausfliegt.

  • Ihr solltet euch nicht zu früh bei der Amazon Product Advertising API anmelden. Manche neue Affiliates haben noch gar nicht ihre Website fertig bzw. so gut wie keine Besucher und melden sich dort dennoch an. Die normale Anmeldung beim Partnerprogramm ist kein Problem, aber bei der PA-API solltet ihr euch erst anmelden, wenn auch genügend Traffic vorhanden ist, um viele Sales zu generieren.
  • Ihr solltet die PA-API intensiv einsetzen, wenn ihr dafür freigeschaltet wurdet. Je mehr PA-API Affiliatelinks im Blog, der Affiliate-Site oder der Nischenwebsite drin sind, umso mehr Sales wird man generieren. Hier wäre es falsch zu vorsichtig zu sein.
  • Vorsichtig solltet ihr dagegen bei saisonalen Nischen sein. Zumindest solltet ihr eine solche nicht unbedingt für eure erste Affiliate-Website aussuchen. Setzt lieber auf eine ganzjährige Nische. Später könnt ihr dann in weiteren Affiliate-Websites saisonale Themen behandeln, die sich idealerweise auch noch ausgleichen. Also eine Affiliate-Website, die vor allem im Herbst und Winter Sales bringt. Eine andere, die im Frühjahr und Sommer gut läuft.
  • Diese Änderung zeigt mal wieder, dass man auch andere Partnerprogramme nutzen sollte. Es ist im Business nie eine gute Idee nur ein Standbein zu haben. Wenn das mal wegbricht, hat man ein Problem. Das Amazon PartnerNet ist sehr lukrativ und ich bin auch sehr zufrieden damit. Aber man sollte andere Einnahmequellen zumindest parat haben, wenn der Worst Case eintritt.
  • Keine Panik wegen der PA-API

    Als Fazit kann man also sagen, dass es keinen Grund zur Panik gibt. Die neuen Anforderungen bzgl. der PA-API sollten für die allermeisten aktiven Amazon-Affiliates kein Problem sein.

    Bei wem es dagegen eng werden könnte, der sollte sich um eine intensivere Einbindung von Affiliate-Werbemitteln über die PA-API kümmern, so dass genügend Sales generiert werden.

    Neue Affiliates sollten dagegen erstmal genügend Traffic aufbauen, bevor sie sich bei der Product Advertising API von Amazon anmelden.

    Was denkt ihr über diese neue Regelung? Seid ihr davon betroffen?

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46 Gedanken zu „Neue Regeln für die Amazon Product Advertising API! Fliegt man nun aus dem PartnerNet raus?“

  1. Hi Peer,

    weißt du zufällig ob das pro Tracking-ID gilt, oder über die ganz API? Insbesondere, wenn mehrere Nischenseiten mit unterschiedlichen IDs vorhanden sind, würde z.B. die Poolheizung ja egal sein, wenn die API durch die Werkzeugkoffer aufrecht erhalten wird.

    Antworten
  2. Hallo Peer,

    in meinem wöchentlichen Beitrag vom 28. Januar 2019 hatte ich dieses Thema ja auch bereits aufgegriffen und dargestellt, dass ich mich deiner Sichtweise in der Gesamtheit anschließe.

    Ich zeige das dort ja auch anhand meiner eigenen Zahlen für eine Seite und lege einmal alle Daten dafür für Interessierte offen.

    Und da es sich dabei um eine wirklich durchschnittlich erfolgreiche Nischenseite handelt, dürfte sich wirklich der überwiegende Teil der Nischenseitenbetreiber jetzt entspannt zurücklegen können.

    Aber du bemerkst es vollkommen richtig, dass gerade saisonale Themen einen Blick in die Amazon-Auswertung werfen sollten, um vor unangenehmen Überraschungen gewappnet zu sein.

    Der Schritt, den Amazon hier geht, ist für mich absolut nachvollziehbar und auch wenn es vielleicht eine andere zeitliche Begrenzung und Berechnung geben sollte, sinnvoll. Sicherlich haben Amazons Erfahrungswerte zu dieser Auswahl geführt.

    Bei all meinen Seiten mache ich mir da jetzt nicht wirklich Sorgen.
    Und eine kleine Beruhigung kann ich für diejenigen noch hinzufügen, die mehrere Nischenseiten unter einem Amazon-Partnernetaccount führen: Es wird die Gesamtzahl alle API-Zugriffe und Käufe über die API gezählt.

    Damit kann man vielleicht dann auch einmal eine extremsaisonale „Hungerstrecke“ überbrücken, wenn dann andere Seiten die Zahlen beisteuern können.

    joergmichael

    Antworten
  3. Hallo Peer,

    danke für diesen Artikel! Ich mach zwar bei deiner Nischenseiten Challenge nicht mit, bin aber trotzdem gerade dabei mir meine erste Nischenseite aufzubauen. Hatte mit der Seite vor zwei Jahren schon angefangen, musste dann aus gesundheitlichen Gründen leider erstmal unterbrechen. Als ich mit dem Aufbau der nischenseite damals begonnen hatte, war das Thema echt noch eine Konkurrenzlose nische. Heute, zwei Jahre später, habe ich leider ziemlich Konkurrenz bekommen. Zudem ist es meine erste Nischenseite und ich bin noch ziemlich schlecht was den Aufbau angeht. Bin seit zwei Wochen wie verrückt deinen Blog am verschlingen und versuche mir dadurch zumindest die nötigsten Informationen zusammen zu sammeln. Naja, es läuft sehr schleppend. Bin noch nicht sehr gut im Berichte und Artikel erstellen und habe heute fast 6 Stunden gebraucht um einen einzigen leicht größeren Artikel mit Tipps zum Thema zu erstellen. Oh mann, ich hoffe ich komme da noch rein. Würde natürlich gerne dein Nischenseiten eBook kaufen um mehr und bessere Hilfe zu bekommen, muss dafür aber leider erst noch ein wenig sparen. Ja ich weiß, es kostet „nur“ 27 €, aber ich bin jetzt Frührentner und das ist für mich nicht wenig Geld. Deshalb versuche ich auch mir mit nischenseiten etwas dazu zu verdienen. Aber das ist ein anderes Thema. Ich muss also die nächste Zeit erstmal ohne dein eBook zurecht kommen. Dazu dass der Aufbau meiner Seite sehr schleppend läuft, kommt auch noch, dass ich mir für meine erste nische damals leider ein saisonales Produkt gesucht habe. Es geht um die Seite spindelmaeher-vergleich.de, könnt ja bei Gelegenheit mal rein schauen wie wenig ich erst geschafft habe… Langes drum herum gerede (sorry dafür), kurzer Sinn: Auf jeden Fall habe ich jetzt gerade per Zufall deinen Artikel zu der neuen Amazon Regelung für die PA API gefunden und bin schockiert. Wie eben erläutert, schaffe ich es niemals in den nächsten 30 Tagen bzw jetzt vielleicht sogar nur noch 20 Tagen, einen Sale zu generieren. Selbst wenn ich eine Top Seite hätte, würde da zu der Jahreszeit niemand was bestellen. Gibt es da vielleicht die Möglichkeit ein wenig zu tricksen? Ist es möglich, dass ich einen Bekannten aus dem Nachbarort bitte, seine nächste Bestellung über einen link von mir zu tätigen? Muss ja kein spindelmäher sein, Hauptsache er bestellt mit meinem cookie… Ich weiß, das ist eigentlich laut Amazon nicht erlaubt, sollte ja aber eigentlich nicht auffliegen oder? Wäre natürlich eine einmalige Aktion, ich weiß aber gerade keine andere Lösung um nicht gesperrt zu werden. Mein Webseiten Theme nutzt ausschließlich die Amazon API und ohne wäre ich echt aufgeschmissen. Wie siehst du das? Wäre das eine Notlösung für mich?

    Antworten
    • Offiziell ist das natürlich nicht erlaubt, aber wenn man anderen einfach mal die Info gibt, dass es da eine tolle Seite gibt mit Infos zu solchen Mähern, dann ist das ja deren Sache, wenn sie darüber zu Amazon gelangen und was bestellen.

      Antworten
  4. Hi ich verstehe leider noch immer nicht warum ich da jetzt über das Affiliate Toolkit leider für die API gesperrt wurde. Kann es da noch einen andere Grund geben ? Ich habe 5 Tracking IDs. Davon sind aktuell aber nur 2 in Benutzung. Diese haben eine Convertion von ca. 51% zusammen. Verkäufe sind so alle paar tage. Die Produkte sind günstig daher keine mega Umsätze. Das ist schon gut ätzend. Kann man denn einsehen wie oft meine API aktiv ist ? Also ob ich auf die 8xxx Zugriffe überhaupt komme ?
    Kennt sich jemand mit den SiteStripe dingern auf dem deutschen Markt aus ? Kann man die so schön ändern wie man sie für den amerikanischen Markt bekommt ?
    Danke und frohes Geld verdienen

    Antworten
  5. Hallo Peer,

    ich bin leider auch von diesem Thema betroffen. Da ich meine Seite noch nicht lange online habe, wurde ich zwar von amazon für die Product Advertising API freigeschalten, aber es funktioniert nicht und läuft nur auf einen Fehler (Fehler :503: Service unavailable).
    Bisher habe ich die Produkte manuell mit der Site-Strips eingefügt. Kann es sein, dass dieser auch nicht mehr funktioniert, wenn man zu wenige Verkäufe hat? Da ich im WordPress Backend seit kurzem auch sehr viele fehlerhafte Links angezeigt bekomme und auch hier die Fehlermeldung „503 – Service unavailable“ kommt. Oder ist das nur Zufall?

    Was gibt es denn dann noch für Alternativen um Produkte online auf seine Seite zu bekommen? Hast du hier Tipps?

    Grüße
    Sarah

    Antworten
      • Hallo,

        der Amazon link builder funktioniert zur Zeit auch nicht. Bei mir erscheinen gegen 17 Uhr die Produkte und dann verschwinden sie wieder. Als würde man nur ein bestimmtes Anzahl an Anfragen am Tag haben. Dieser wird ja auch mit der API betrieben.
        Hier fehlt auch eine klare Aussage seitens Amazon, ob es das offizielle Plugin von Amazon auch ohne die API funktionsfähig ist.
        Anfragen an den Support zu den Thema werden leider nicht beantwortet. Auch der Support zum Plugin gibt hierzu keine Hilfe und schweigt. https://wordpress.org/support/plugin/amazon-associates-link-builder/

        vielleicht weis ja hier jemand bescheid?

        Grüße

        Lars

        Antworten
      • Hallo Peer,

        danke für die Info – also der amazon Link builder scheint wohl zu funktionieren. Jetzt habe ich nur noch mit der Darstellung zu kämpfen, die ist katastrophal. Die Produkte werden nicht nebeneinander angezeigt und der Text, der eigentlich unter die Produkte soll, rutscht irgendwie dazwischen. Aber keine Ahnung woran das jetzt wieder liegt….

        Gruß
        Sarah

        Antworten
  6. Hallo,
    ich wollte mir für meine Website das AAWP-Plugin kaufen. Allerdings benötigt man darin Zugriff auf die Amazon Product Advertising API. Leider ist bei mir der „Jetzt Anmelden“ Button grau hinterlegt, sprich ich kann ihn nicht anklicken. Weiß jemand wieso das so ist? Muss ich dafür irgend etwas tun?
    Vielen Dank :)

    Antworten
  7. Hallo Peer,

    vielen Dank für den tollen Artikel. Ich selbst habe ebenfalls das Problem, dass ich zu früh via Affiliate Toolkit auf einer meiner Nischenseiten eroller-vergleich.de Produkte eingebaut habe, ohne genügend Traffic zu haben.

    Nun hat mich die Amazon API ausgesperrt. Da die Produkte nun eingepflegt sind, stellt sich mir die Frage, ob nach ein paar Käufen die API wieder automatisch „freigegeben“ wird? Weißt du hierzu was?

    Viele Grüße
    Patrick

    Antworten
    • Im Detail weiß ich leider nicht, wie Amazon da vorgeht. Aber ich denke, dass man erstmal wieder über die normalen Affiliatelinks Sakes generieren muss und dann wieder für die API freigeschaltet wird.

      Antworten
  8. Hallo Peer und liebe Forenmitglieder,

    ich verfolge das Thema der Nischenseiten schon seit einigen Jahren und hatte wie viele mit einer schlechten Nischenseite angefangen und diese erst mal ruhen lassen. In meiner Pause habe ich mich speziell in Webdesign (oder Frontend Entwicklung) weitergebildet und denke, dass ich ausreichend Wissen und Kentnisse verfüge um einige Nischenseiten Projekte anzugehen.

    Ich plane nun wieder seit Monaten, neben meinen anderen Projekten, mit Nischenseiten „durchzustarten“. Nun habe ich die E-Mail bekommen, dass mein Partnernet Konto geschlossen wird (seit über 1 Jahr kein Sales – weil ich ja nicht mehr aktiv war) und nun tun sich bei mir fragen auf.

    Meine Frage würde gerne einen Rat anfragen. Wie gehe ich jetzt am besten vor? Erstelle ich die Nischenseite und melde mich dann erneut beim Partnernet an? Kann ich denn überhaupt ohne Partnerkonto Amazon Produkte vermarkten (falls nein, kann könnte es schwer werden die Seiten mit Inhalten zu füllen)? Soweit ich das noch von damals weiß, darf man das nicht. Zumindest darf man als Partner seine Produkte mit Partnerlinks und Produktbildern vermarkten. Darf ich als „Start“ die Bilder, als Verlinkung, in meine Nischenseite einbinden und vorerst normale Links auf Amazon Produkte setzen und diese nach Annahme austauschen? Wie sollte ich da am besten vorgehen?

    Viele Grüße
    Max

    Antworten
    • Ja, ich würde eine gute Website mit lesenswerten Inhalten erstellen und mich erneut beim Amazon Partnerprogramm anmelden.

      Um Geld zu verdienen, muss du beim Amazon PartnerNet angemeldet sein. Sonst bekommst du keine Provision.

      Gute Texte kann man aber auch ohne das Amazon PP schreiben. Und das sollte auch der erste Schritt sein, bevor du Affiliatelinks oder Produktbilder von Amazon einbaust.

      Ich würde Bilder von Amazon nur als aktiver Affiliate einbauen. Sonst könnte es Urheberrechtsprobleme geben. Du kannst aber z.B. direkt bei Firmen nachfragen, ob du Pressefotos nutzen kannst. Oder du meldest dich bei einem anderen Partnerprogramm an. Es geht auch ohne Amazon.

      Antworten
      • Hey Peer,

        danke dir für die Antwort. Ich würde gerne nochmal eine Frage meines vorherigen Posts aufgreifen. Wäre es, wenn ich jetzt nicht absehen kann ob ich anfangs die Verkäufe erzielen kann, um als aktiver Partner der Partnersprogramms zu gelten und nicht rauszufliegen, ratsam Bilder als Links einzubinden (auch wenn das SEO technisch schlecht ist), anstatt diese von Amazon direkt zu übernehmen?

        Ebenfalls würde ich gerne, bevor ich mich erneut beim Partnerprogramm anmelde, die Produkte als normale Links auf Amazon zu verlinken, sodass ich diese dann nach der Annahme einfach austauschen kann. Wäre das erlaubt/empfehlenswert?

        Das würde mir dann auch die Erstellung der Seite erleichtern, weil sich dadurch nicht die Struktur der Seite verändern würde, sondern eben nur die Links.

        Viele Grüße
        Max

        Antworten
        • Produktbilder sollte man generell nicht von Amazon herunterladen und speichern. Zu Beginn solltest du einfach auf Produktbilder verzichten und vor allem Hintergrundartikel schreiben. Wenn du dann genug Besucher hast, lohnt es sich auch erst Produktreviews zu schreiben.

          Natürlich kannst du direkt auf die Produktseiten verlinken, aber je nach Menge der Links kann es später recht aufwändig sein, die auszutauschen. Aber meist sind es ja nicht so viele Artikel in einer Nischenwebsite.

          Antworten
  9. Hallo, bin gerade erst auf diese Webseite gestoßen und wollte mich für die hilfreichen Artikel bedanken.

    Vielleicht kann ich mit folgendem auch etwas beitragen: Der Zugriff auf die API wird gesperrt sobald man keine Verkäufe mehr erreicht. Soweit steht es im Artikel, wenn man allerdings wieder etwas verkauft, bekommt man auch automatisch wieder Zugriff auf die API. Das heißt, man muss sich nicht beim (eher mäßigen) Support melden.

    Zumindest war es bei mir so, jemand hat etwas über meinen Amazonlink bestellt und der API Zugriff hat wieder funktioniert (hatte vorher länger keine Verkäufe erziehlt). Eine Bestellung wohlbemerkt, der Artikel wurde dann dankenswetter weise auch wieder an Amazon zurück geschickt (so vermute ich) und Zack, API Zugriff gesperrt.

    Antworten
    • Danke für das Feedback. Wäre schön, wenn es so einfach ginge wieder in die API zurückzukommen.

      Ich setze die API ja auch ein, aber zudem auch normale Affiliatelinks von Amazon.

      Antworten
  10. Ich bin leider betroffen. Mein kleiner DIY Blog zeigt keine AWS Produkte mehr an.
    Klar ist kein finanzieller Verlust, aber wirklich aufgebaut werden kann es nun auch nicht mehr.

    Sollte man alle Nischenwebsites dann auf einen Affiliate Tag setzen?

    Antworten
    • Was man so von anderen Affiliates hört, reicht bereits ein normaler Sale, um die API wieder nutzen zu können. Schafft man nicht mal das, sollte man sich erstmal Gedanken über mehr Traffic machen, statt mit dem Amazon Partnerprogramm zu arbeiten.

      Antworten
  11. Hi Peer.

    Habe die Mitteilung erhalten das bis zum 31.10.19 auf die PA API 5.0 umgestellt werden muss. Ich nutze EAPI und AAWP.

    Hast du eine Info ob diese Plugins kompatibel sind und ich einfach umstellen kann?

    Antworten
    • Zu EAPI kann ich nichts sagen, aber bei AAWP bin ich mir sicher, dass das problemlos funktionieren wird.

      Man selber muss da sicher nichts umstellen.

      Antworten
      • HI Peer. Danke für deine Info. Naja, etwas muss ich schon noch machen. Ich habe noch nicht migriert von AWS zu PA.

        Gab es da bei dir irgendwelche Probleme oder Dinge die man beachten sollte?

        Antworten
    • Laut den Infos, die ich im Web gefunden habe, muss man 3 Sales in den ersten 180 Tagen haben, um überhaupt den Zugriff auf die API zu erhalten bzw. nicht aus dem Partnerprogramm generell zu fliegen.

      Anschließend muss man innerhalb von 30 Tagen wenigsten 1 Sale haben, um drin bleiben zu können.

      Das sollte aber kein Problem sein, wenn man kein zu saisonales Thema wählt und schon ganz ordentliche Besucherzahlen hat.

      Antworten
  12. hi zusammen,

    ich hatte vor der Umstellung regelmäßig ca. 120 Sales pro Monat. Nun nix mehr, niente. Ich nutze eapi und das offizielle amazon wordpress plugin, jedoch scheint bei mir immer die Meldung, dass ich zu viele request sende, so dass kein einziges Produkt mehr geladen wird. Habe auch schon öfters Amazon kontaktiert, keine sinnvolle Rückantwort. Schade, ich wollte die Webseite eigentlich international ausbauen…
    Ich habe also eine bestimmte Anzahl an requests zur Verfügung, jedoch wie viele, weiß ich nicht. Die secret id und der schlüssel sind ja quasi die Genehmigung für die Api, richtig, oder gibt es da noch etwas anderes, was ich übersehen habe? danke euch.

    Antworten
    • Nutzt du in irgendeiner Form Caching? Man sollte nicht bei jedem Seitenaufruf die Amazon API abfragen.

      Probier doch mal ein anderes Plugin aus, um zu testen, dass es nicht an dem von dir genutzten liegt.

      Antworten
      • na ja, ich nutze das eapi-plugin, das mittels shortcode und keywords entsprechende produkte aus der api ausliest und darstellt. also ja, caching. ein anderes plugin gibt es m.E. nicht, außer das von amazon selbst, aber auch da kommt ein too many requests. bleibt also nichts anderes übrig, als mit den widgets von amazon zu arbeiten. die kann man allerdings sehr begrenzt anpassen, so dass diese auch flachfallen.

        Antworten
  13. Hallo Peer,
    welches Plugin nutz du auf dieser Seite: (https://www.werkzeugkoffer-kaufen.de/werkzeugkoffer-angebote/leere-werkzeugkoffer/) für die Produkt boxen? Weil ich hab gesehen das deine Preise da immer aktuell sind obwohl keine Verbindung zu Amazon aufgebaut wird.

    Und weist du wie das mit den Bildern aussieht weil ich hab gelesen das man die nur einbinden darf. Aber bei dir sind die ja auf deiner Webseite gehostet. Gibt es da von Amazon keine Probleme?

    Über eine Antwort würde ich mich freuen.
    Gruß Daniel :)

    Antworten
    • Wo genau erscheint die Meldung, dass zu viele API Zugriffe stattfinden?

      Ich nutze AAWP auf diversen Websites und das ist bei mir noch nie ein Problem gewesen.

      Antworten
  14. Hallo Peer,

    Ich habe bei meiner Nischenseite nicerdicer-kaufen.de das Phänomen das ich ca 70€ im Monat umsetze aber im Partnernet werden 99% der Sales nicht der Api zugeordnet, obwohl ich ausschließlich mit AAWP arbeite wie kann das sein?

    Der Black Friday Banner spielt hierbei keine Rolle, den Nutze ich ja nur diese Woche.

    Hast du hier eine Idee woran das liegen kann?

    Wirklich alle Banner und Links die zu Amazon füren kommen von AAWP, bis auf wenige Textlinks.

    Antworten
    • Das kann ich dir leider auch nicht genau sagen. Bei mir wird der Großteil als PA-API ausgewiesen.

      Aber in deinen Links gibt es den Teil „linkcode=ogi“
      Bei mir ist es meist „linkcode=xm2“

      Soweit ich das recherchieren konnte, ist der Parameter „linkcode“ dafür zuständig, wie im PartnerNet die Linkauswertung aussieht:
      https://forums.aws.amazon.com/thread.jspa?threadID=35728

      xm2 scheint hier der Linkcode für die API zu sein.

      Woher das ogi bei dir kommt, kann ich allerdings nicht sagen. Am besten fragst du mal direkt bei dem Entwickler von AAWP nach.

      Antworten
  15. Hallo Peer,

    zunächst einmal, danke für den tollen Artikel.

    Ich wäre jetzt grundsätzlich auch erstmals berechtigt die API freischalten zu lassen. Ich wollte das aber bewusst noch nicht machen, da ich noch nicht viel Traffic habe und der eine Sale ggf. kritisch werden könnte.

    Gibt es jetzt schon genauere Erfahrungen wie es sich verhält wenn der API Zugriff gesperrt wird. Wie und wann erhalte ich diesen genau wieder? Geht das ggf. automatisch oder muss ich wieder eine gewisse Anzahl an Sales über andere Links vorweisen?

    Und, wie kann ich mit vorstellen was genau nach dem Sperren des API-Zugriffs mit z.B. Beststeller-Listen die über ein Plugin wie AAWP ausgegeben werden passiert? Bleibt die Liste dann leer oder stehen da noch die alten Produkte oder kommt ein Fehler?! Gerne würde ich mir ein Bild davon machen….und was macht man dann am besten mit solch ausgegebenen Listen, Links? Stehen lassen oder von der Seite nehmen?

    Danke und viele Grüße

    Antworten
    • Soweit ich weiß, wird der API Zugriff automatisch wieder freigeschaltet, wenn die Sales vorhanden sind. Allerdings konnte ich das selbst noch nicht testen.

      Ich finde es aber gut, dass du damit wartest, bis du mehr Besucher hast. Bringt ja sowieso noch nicht so viel Geld ein.

      Antworten
  16. Hallo,

    darf ich eigentlich meine API einem Freund weitergeben damit er ein WordPress Plugin testen kann, da er noch keine API hat, oder bekommt man danach Probleme mit Amazon?

    mfg Viktor

    Antworten
    • Würde ich nicht machen, da die API ja an einen Account gebunden ist und damit auch an die Websites. Kann Ärger mit Amazon geben und das dann wieder zu klären, ist schwer.

      Antworten

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