Ehrlich sein – Affiliate-Tipps für Einsteiger

Ehrlich sein - Affiliate-Tipps für Einsteiger„Wenn es ums Geld geht, hört die Freundschaft auf“ heißt es.

Auch beim Affiliate Marketing geht es ums Geld. Leider beobachte ich bei einigen neuen und auch erfahrenen Affiliates, dass diese alles tun, um Geld zu verdienen.

Warum es langfristig besser ist ehrlich zu sein und seine Besucher nicht zu belügen, erfahrt ihr im Folgenden.

Ehrlich sein als Affiliate

Als Affiliate verdient man umso mehr, je häufiger die eigenen Affiliatelinks und -banner angeklickt werden und die Personen dann etwas kaufen.

Also warum nicht einfach jedes vorgestellte Produkt in den Himmel loben, die Nachteile und Probleme verschweigen und so tun, als wäre alles perfekt? Schließlich kennt man die eigenen Website-Besucher ja nicht persönlich und am Ende zählen nur die Einnahmen.

So denken leider immer wieder Affiliates, besonders wenn diese gerade neu eingestiegen sind. Die Einnahmen sind noch sehr niedrig, also wird fast jede Möglichkeit genutzt, um diese zu steigern.

Das mag für einen gewissen Zeitraum auch funktionieren, aber ich rate aus mehreren Gründen davon ab unehrlich zu sein.

Folgen von unehrlichem Verhalten

Es kann schmerzhafte Folgen haben, wenn man als Affiliate unehrlich ist.

So hat man sich heutzutage im Internet schnell den eigenen Ruf beschädigt, wenn man unlautere Methoden nutzt und andere über den Tisch ziehen will. Das kann auf spätere Projekte oder Jobs negative Auswirkungen haben.

Auch die eigenen Affiliate-Websites können darunter leiden, wenn sich herumspricht, dass man unehrlich ist. Sich ein mittel- bis langfristig profitables Online-Business aufzubauen und dieses nicht zu riskieren geht nur mit Ehrlichkeit.

Im schlimmsten Fall kann es sogar rechtliche Folgen haben, wenn man auf der eigenen Website lügt. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und deshalb muss man sich auch dort an Gesetze halten. Andernfalls wird es schnell teuer.

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Meine Erfahrungen

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Für mich persönlich kommt aber noch ein ganz anderer wichtiger Faktor hinzu, mein Gewissen.

Ich bin nun schon mehr als 10 Jahre Selbständig im Netz und natürlich war die Anfangszeit schwer. Ich habe wenig und unregelmäßig Geld verdient und da ist es schon verlockend ein paar dubiose, aber sehr gut vergütete Produkte zu bewerben.

Ich habe mich aber immer gefragt, welche langfristigen Auswirkungen das haben wird und was ich als Besucher meiner Website selbst davon halten würde. In den meisten Fällen hat die Frage „Kann ich mir dann noch im Spiegel in die Augen schauen?“ dazu geführt, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

Und auch für meine Kinder wollte ich kein Vorbild sein wie so viele Menschen da draußen, für die Geld anscheinend wirklich das einzige ist, was sie interessiert.

Fazit

Es gibt natürlich Grauzonen und nicht alles wird von jedem gleich beurteilt. Ich habe sicher auch schon mal Dinge gemacht oder Produkte beworben, die andere für problematisch halten. Deshalb muss jeder für sich selbst den richtigen Weg finden.

Dennoch denke ich, dass eine grundsätzliche Ehrlichkeit die beste Basis für den langfristigen Erfolg als Affiliate ist.

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6 Gedanken zu „Ehrlich sein – Affiliate-Tipps für Einsteiger“

  1. Ein wichtiges Thema. Es hat sich irgendwie so eine ’schnell reich werden‘ Mentalität durchgesetzt, die natürlich, wie altbekannt, nicht funktioniert und in der Masse auch dem Content Affiliate Marketing nicht gut tut. Man merkt dass Ausmass der Entwicklungen an den neuen mega Fake-Testportalen wie vergleich.org hinter denen ganze Verlagsgesellschaften stehen. Ich bin sehr gespannt wie es sich alles weiterentwickelt mit dem Content Affiliate.

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  2. Ich habe einmal spaßeshalber bei einige Freunden, die zwar Internetaffin jedoch nichts von Onlinemarketing verstehen, über die Schulter geschaut, während ich ihnen die Aufgabe gab sich über eine Kompaktkamera zu informieren. Das Ergebnis war, dass die meisten nicht zwischen fake Tests und vertrauenswürdigen Seiten unterscheiden konnten. Ein Sache war jedoch auffällig: Alle Testpersonen haben die Vertrauenswürdigkeit der Webseite herabgestuft, wenn Amazonlinks zu sehen waren. Wenn ich nachgefragt habe, warum das für sie zu einer Abstufung führt, dann haben sie geantwortet, dass sie wegen der Provisionen von einer Unabhängigkeit im Test ausgehen. Auch interessant finde ich, dass alle wussten, dass man bei Amazon Provisionen für Vermittlungen bekommt.

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    • Interessantes Ergebnis, ich schaue auch immer sehr gerne Freunden beim surfen zu bzw. beobachte ihr Surfverhalten. Die Erkenntnisse daraus sind immer wieder sehr interessant.

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  3. Mir ist auch aufgefallen, das Freunde nicht erkennen, ob es wirklich Testseiten sind. Die meisten kannten das Affiliate System allerdings auch nicht und waren schon fast schockiert, als ich Ihnen ein paar Seiten gezeigt habe und es eigentlich immer das Gleiche gewesen ist.

    Ich denke ehrlich sind die meisten, was nur fast alle tun ist so zu tun als seien die Seiten riesige Test Seiten mit einem gigantischen Mitarbeiterstamm, um vertrauen aufzubauen.

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    • Es ist wahrscheinlich wirklich so, dass die meisten versuchen ehrlich zu sein, nur sieht man an vergleich.org, dass sie es trotz aller Bemühungen guten, kostengünstigen Content zu erstellen, nicht schaffen alle Texte faktisch richtig zu schreiben. Dass es bei den kleineren Afiliate Seiten, die Ihre Texte bei Contentbörsen einkaufen genauso schlimm ist, liegt auf der Hand. Dazu kommt, dass die Produktauswahl aufgrund anderer, im schlimmsten Fall sogar anderer Faketestberichte getroffen wird.

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  4. Hi,
    Ehrlichkeit währt am längsten. Am besten bewribt man nur die Produkt die man selber getestet hat und benutzt. Im Endeffekt geht es im Affiliate Marketing nur um 2 Dinge.
    1. Interessenten zu einem Produkt oder Dienstleistung gewinnen
    2. Interessenten per Kampagnen in Käufer umwandeln

    Dabei wird Schritt 1 über verschiedene Taktiken (Blog, SEO, PPC, etc) erreicht.
    Schritt 2 erfolgt dann per Email-Marketin.

    Grüße

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