Profitable Affiliateprogramme finden – 2. Analyse der Ist-Situation

Heute gibt es den 2. Teil der Artikel-Serie „profitable Affiliateprogramme finden„.

Nachdem ich im ersten Teil versucht habe zu erläutern, warum man diese Suche ernst nehmen und sich damit ausführlich beschäftigen sollte, geht es heute zum ersten praktischen Schritt.

Zu aller erst sollte man die Ist-Situation analysieren.

Analyse der Nische und der eigenen Website

Viele angehende Affiliates machen den Fehler und suchen als erstes nach attraktiven Partnerprogrammen. Da wird geschaut, was man als Provision bekommt und dann wird das beworben.

Nicht falsch verstehen, die Provision ist sicher ein Kriterium, aber es ist die völlig falsche Herangehensweise. Man kann keinen Leser überreden etwas zu kaufen, nur weil man selber eine tolle Provision bekommt.

Stattdessen ist es extrem wichtig herauszufinden, wer die eigenen Leser sind und was sie wollen.

Dazu kann man die folgenden Methoden nutzen. Je mehr man davon nutzt, um so deutlicher und genauer sollte das Bild werden und umso genauer sollte man daraus ableiten können, welche Partnerprogramme sich eignen.

Zielgruppe

Es gibt diverse Möglichkeiten herauszufinden, wer da eigentlich auf den eigenen Seiten unterwegs ist.

So kann man z.B. demografische Daten ermitteln. Dabei geht es also z.B. um das Alter, das Geschlecht, um Bildung, Einkommen etc. Während die direkte Methode wäre, eine Umfrage durchzuführen, wie es z.B. viel Zeitschriften regelmäßig machen, kommt diese bei Websites ohne Stammleserschaft meist nicht gut an.

Verschiedene Online-Tools bieten sie hier als Alternative an. So bietet Microsoft ein Tool an, welches Daten zu Geschlechterverteilung und Altersstruktur ausspuckt. Dort kann man entweder einen Suchbegriff eingeben oder eine URL.

Ich habe das z.B. mal für selbstaendig-im-netz.de gemacht und nicht sehr überraschend waren es zu 66% männliche Leser. Der Altersschwerpunkt liegt bei 18-24 Jahren.

Google bietet mit dem Adplaner ein ähnliches Tool an. Dort gibt man eine URL ein und bekommt eine sehr ausführliche Auswertung zu Geschlechterverteilung, Einkommensverteilung, Alter und auch Interessensgebieten.

Und auch Alexa hat mittlerweile demografische Daten in der Auswertung integriert.

Diese Daten sind natürlich meist Schätzungen und Näherungen, aber man bekommt schon einen guten Eindruck darüber, wer auf den eigenen Seiten unterwegs ist.

Auf Blogprojekt.de habe ich diese 3 Demografischen Analyse-Tools schon mal genauer vorgestellt.

Die demografische Auswertung ist bei der Auswahl des besten Affiliateprogramms sehr wichtig. Denn es macht große Unterschiede ob man eher für Frauen oder für Männer etwas sucht oder ob die meisten Besucher 18 oder 48 sind.

Ebenfalls interessant ist die geografische Verteilung der eigenen Leser. Dazu bietet z.B. Google Analytics und viele andere Statistik-Tools Auswertungen an. Dort sieht man unter anderem die Verteilung nach Ländern, bei Google aber sogar nach Großstädten und Regionen.

Die geografische Verteilung ist natürlich interessant, um regional bezogene Affiliateprogramme besser auswählen zu können. Man sollte solche externen Daten auf jeden Fall nutzen. Nichts ist gefährlicher als bestimmte Dinge einfach anzunehmen.

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Wünsche, Probleme und Bedürfnisse

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Weiterhin wichtig sind die Wünsche, Probleme und Bedürfnisse der eigenen Leser. Denn User kaufen nicht, weil es eine tolle Aktion gibt oder eine neues Produkt, sondern weil das Produkt bestimmte Wünsche oder Bedürfnisse befriedigt und/oder weil es die eigenen Probleme löst.

Doch wie findet man die Wünsche, Probleme und Bedürfnisse meiner Leser heraus?

Dazu kann ich mir die Fragen anschauen, die Leser zum Beispiel in den Kommentaren oder in eMails stellen. Werden bestimmte Artikel sehr häufig kommentiert, kann das auch ein Hinweise darauf sein, dass man einen Nerv getroffen hat.

Man sollte auf jeden Fall auch einen Blick auf die eigenen Statistiken werfen, die man hoffentlich sammelt. Ich nutze Google Analytics und da kann man z.B. sehr gut sehen, nach welchen Keywords in Suchmaschinen wie oft gesucht wurde. Häufig gesuchte Keywords können sehr gute Hinweise auf Wünsche und Bedürfnisse geben.

In der Statistik findet man zudem eine Auflistung der meistbesuchten Artikel. Welche ragen dabei heraus und mit was beschäftigen sich diese?

Hat man die Wünsche, Probleme und Bedürfnisse der eigenen Leser erkannt, dann ist das die halbe Miete. Denn man muss die Leser „dort abholen wo sie sind“. Dann braucht man den Lesern auch nichts verkaufen, sondern einfach „nur“ die passenden Produkte/Leistungen verlinken.

Konkurrenz

Ein Blick auf die Konkurrenz ist auch ganz interessant, um die Nische zu verstehen.

  • Welche Artikel sind bei der Konkurrenz sehr beliebt?
  • Wird da etwas behandelt, was bei mir fehlt?

Auch Kommentare bei anderen Websites der selben Nische können für die Recherche nach den Wünschen, Problemen und Bedürfnissen der Leser hilfreich sein.

Bauchgefühl

Ein gutes Stück Bauchgefühl ist aber auch dabei. Zumindest dann, wenn man sich in der Branche/Nische auskennt und sich damit schon länger beschätigt.

Dann besitzt man Know How und Hintergrundwissen und kann die Zielgruppe gut einschätzen. Aber wie gesagt, alleine darauf sollte man nicht setzen, damit man sich nicht verschätzt.

praktische Umsetzung

Heute geht es darum, die eigenen Besucher kennen zu lernen.

Deshalb solltest du dich heute mit deiner Website/deinem Blog beschäftigen und die letzten paar dutzend Kommentare von Lesern anschauen.

  • Gibt es bestimmte Tendenzen oder Fragen, die immer wieder auftauchen?
  • Welche Artikel haben besonders viele und emotionale Reaktionen hervorgerufen?

Wenn es für deine Seite passt, solltest du auch eine Umfrage aufsetzen und die Leser nach Ihren Problemen und Bedürfnissen befragen. Ein Blick in die Statistik und die Auswertung der wichtigsten Suchbegriffe steht ebenfalls auf dem Plan.

Am Ende solltest du eine Liste mit wichtigen Keywords und Suchphrasen vor dir liegen haben. Zudem sollte ungefähr klar sein, wie alt deine Besucher sind und welche Geschlechterverteilung besteht. Das ist für die kommenden Teile der Artikel-Serie wichtig

nächster Teil

Im nächsten Teil geht es um die Frage „Lead oder Sale?“.

Ich erkläre was das ist, wo die Unterschiede sind und welche Rolle diese beiden Varianten bei der Suche nach profitablen Partnerprogrammen spielen.

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1 Gedanke zu „Profitable Affiliateprogramme finden – 2. Analyse der Ist-Situation“

  1. Hallo!

    Das ist genau der Punkt, den ich gemeint habe in meinem Kommentar zum ersten Teil Deiner Artikelserie!

    Affiliate Marketing ist ein fast nie zu Ende gehender Testprozess bei der man soviele Daten sammeln und miteinander vergleichen muss wie nur möglich.

    Deshalb ist Affiliate Marketing auch kein Bereich wo man schnell mal Geld verdienen kann…was immer wieder vorgespielt wird und dann von den Usern missverstanden wird und zur Enttäuschung und zur frühen Aufgabe führt!

    Leider ist es aber noch immer so, das mit dem Versprechen mit Affiliate Marketing schnell viel Geld verdienen zu können am meissten verdient wird…

    Falsche versprechen und die ach so „SUPER SYSTEME“ sind immer wieder ein Kassenschlager und werden oft Verkauft/Gekauft.

    Affiliate Marketing und Geld verdienen geht sehr gut mit wenig materieller Investition…aber dafür muss man im gegenzug sehr viel von seiner Zeit Investieren.

    Meisst sind sowieso die Seriösesten Tipps im Affiliate Marketing die die man Gratis bekommt und nicht die die man Bezahlen muss!!!

    Auf jedem Fall ist dieser Blog von Dir ein guter Beispiel für Seriösität und Qualität der Ratschläge für Beginner und Fortgeschrittene im Affiliate Marketing.
    Ich denke das man Dir (im Namen vieler) ruhig mal ein Danke aussprechen kann!!!

    MfG

    Csaba Nagy

    Antworten

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