EPC, Stornoquote, Conversionrate und mehr – 5 wichtige Kennzahlen im Affiliate Marketing

Um wichtige Kennzahlen zur Beurteilung von Partnerprogrammen geht es heute. Unter anderem behandle ich EPC, Stornoquote und Conversionrate.

Nachdem wir bereits analysiert haben, wo man passene Partnerprogramme finden kann, geht es nun darum die profitablen und vielversprechendsten auszuwählen und dafür sind diese Kennzahlen wichtig.

Dies ist der 6. Teil der Artikelserie profitable Partnerprogramme finden.

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EPC und andere wichtige Kennzahlen im Affiliate Marketing

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Es gibt bei der Beurteilung von Partnerprogrammen mehrere Möglichkeiten.

Neben persönlichen Empfehlungen, sollte man besonders auf wichtige Kennzahlen achten, die gerade in Affiliate-Netzwerken mehr oder weniger ausführlich mit angegeben werden.

Diese Kennzahlen sind teilweise allgemein und werden von allen Netzwerken und bei vielen Inhouse Partnerprogrammen angegeben.

Anderen Kennzahlen wiederum sind Erfindungen eines Netzwerkes und deshalb zwar interessant, aber nur schlecht vergleichbar.

5 wichtige Kennzahlen im Affiliate Marketing

Es gibt neben den eigentlichen Provisionen eine Reihe von Kennzahlen, die von Affiliate Netzwerken angegeben werden:

  1. EPC
    EPC, Stornoquote, Conversionrate und mehr - 5 wichtige Kennzahlen im Affiliate MarketingDer EPC steht für „Earnings per Click“, also Einnahmen pro Klick. Dabei werden die Einnahmen teilweise pro 100 Klicks (EPHC) angegeben.

    Macht man also im Monat 2.000 Euro Umsatz bei 5% Provision ergibt das Einnahmen für den Affiliate von 100 Euro. Hat man diese Einnahmen mit 250 Klicks erzielt, hat man einen EPC von 40 Cent. Pro 100 Klicks hat man also 40 Euro verdient.

    Der EPC ist ein guter Indikator dafür, wie profitabel einzelne Klicks sind. Dabei muss man aber bedenken, dass unterschiedliche Partnerprogramme unterschiedlich häufig angeklickt werden. Der EPC allein reicht also nicht.

    Teilweise werden noch gesonderte Kennzahlen wie der „Avg paid EPC“ (Tradedoubler) angezeigt. Dabei handelt es sich aber um nicht so aussagekräftige Werte. Es sind damit meist die EPC Einnahmen der besten Affiliates gemeint. Es soll damit gezeigt werden, was mit diesem Partnerprogramm im Idealfall möglich ist.

  2. Stornoquote
    Ebenfalls eine wichtige Kennzahl ist die Stornoquote, denn es nützt gar nichts, wenn man hunderte Leads oder Sales generiert und dann liegt die Stornoquote bei 90%. Das ist der Anteil der Sales/Leads, der aus verschiedenen Gründen storniert und damit nicht vergütet wird.

    EPC, Stornoquote, Conversionrate und mehr - 5 wichtige Kennzahlen im Affiliate Marketing

    Viele, aber nicht alle Netzwerke geben deshalb die durchschnittliche Stornoquote mit an und diese sollte man auf jeden Fall in die Berechnung mit einbeziehen. So mag ein Partnerprogramm mit hoher Provision auf den ersten Blick attraktiver erscheinen, aber eine höhere Stornoquote kann das Bild schnell wenden. (Umgekehrt kann dieser Wert auch Bestätigungsrate heißen.)

    Beispiel 1: 10,- Euro Provision x 100 Leads x 50% Stornoquote = 500 Euro Einnahmen

    Beispiel 2: 7,- Euro Provision x 100 Leads x 10% Stornoquote = 630 Euro Einnahmen

  3. Conversionrate
    Unter anderem bei Awin und Digistore24 wird die Conversionrate bei den einzelnen Partnerprogrammen/Produkten angegeben. Das soll zeigen, wie gut die jeweiligen Shops konvertieren und wie einfach es ggf. ist Käufer zu finden.

    Eine hohe Conversionrate kann eine geringere Provision gut ausgleichen. So mag es Online-Shops geben, die etwas höherere prozentuale Vergütungen anbieten, als Amazon. Aber die Conversionrate bei Amazon ist in der Regel viel höher, da jeder dort schon einen Account hat und Amazon vertraut. Und so verdient man unter dem Strich mehr.

  4. Cookie-Laufzeit
    Ganz interessant ist auch die Cookie-Laufzeit. In der Regel kaufen Internet-Nutzer nicht sofort in einem Online-Shop ein, wenn sie auf einen Affiliatelink geklickt haben. Oft ist dies erst Stunden oder Tage später der Fall.

    Deshalb wird ein Cookie gesetzt, um den Käufer später noch dem Affiliate zuordnen zu können.

    Pauschal kann man sagen, dass eine längere Cookie-Laufzeit besser ist. Belboon gibt diese Laufzeit z.B. an, wie die meisten Netzwerke.

    Ob Cookies dafür in Zukunft noch genutzt werden dürfen, wird sich zeigen.

  5. Durchschnittliche Freigabezeit
    Ebenfalls interessant ist die Bearbeitungsdauer. Je länger diese Bearbeitung bei einem Partnerprogramm dauert, umso länger wartet man ggf. auf sein Geld.

    Das ist sicher nicht das wichtigste Kriterium, aber auch nicht unwichtig.

Damit man keine Überraschung erlebt, sollte man nachschauen, ob ein Partnerprogramm evtl. demnächst beendet wird.

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Weitere Kennzahlen von Affiliate Netzwerken

Daneben gibt es Kennzahlen, die von einzelnen Affiliate Netzwerken erfunden wurden.

So wird zum Beispiel der Verdienst pro Cartbesucher bei Digistore24 angezeigt. Dieser Wert gibt an, wie viel man mit einem Produkt pro Person verdienen kann, das zumindest die Verkaufsseite sich anschauen. Je höher der Wert, um so attraktiver soll das Produkt für Affiliates sein. Auch der durchschnittliche Warenkorb-Wert (bei Belboon ACR) wird teilweise angezeigt.

Solche individuellen Kennzahlen haben aber das Problem, dass man keinen Vergleich mit anderen Netzwerken hat.

Kalkulation für Partnerprogramme

Aus den oben genannten Kennzahlen kann man eine Kalkulations-Formel ableiten, mit der Du im Vorfeld prüfen kannst, wie erfolgreich ein Partnerprogramm sein kann.

Traffic x Klickrate x Conversionrate x durchschnittlicher Warenkorbwert x Provision x Stornoquote = Einnahmen

  • Traffic = Wie viel Traffic kann man selber für dieses Produkt mit Affiliatelink erzeugen?
  • Klickrate = Wie viele der Besucher klicken dann wirklich auf die Affiliate-Links und -Banner?
  • Conversionrate = Wie viele der „Link-Klicker“ kaufen dann wirklich was bzw. erfüllen die Lead-Bedingungen?
  • durchschnittlicher Warenkorbwert = Wie viel Euro beträgt im Schnitt der Umsatz?
  • Provision = Wie hoch ist die Provision pro Sale?
  • Stornoquote = Wie hoch ist der Anteil der stornierten Leads oder Sales?

Während man die ersten 2 Faktoren auf der eigenen Website selber beeinflussen kann und muss, kann man die 3 letzten Faktoren in vielen Netzwerken ganz gut beurteilen.

Auch wenn man mit dieser Formel vorher ganz gut die möglichen Einnahmen kalkulieren kann, so bleiben es dennoch Schätzungen.

Was ist nicht erlaubt und Mindestwerte

Zudem sollte man auf jeden Fall auf Einschränkungen achten, die vorgegeben werden.

So wird zum Beispiel der Einsatz von SEM (Werbung in Google) geregelt, die Verwendung des Markennamens und die Freigabe für bestimmte Plattformen wie Website, Newsletter*, Social Networks etc.. Es gibt zudem Einschränkungen bei den Inhalten, in deren Umfeld die Affilitelinks eingebunden werden dürfen, also z.B. nicht im Erotikumfeld.

Zum Teil haben Partnerprogramme bestimmte Voraussetzungen, wie z.B. ein Besucherminimum pro Monat.

Fazit zu wichtigen Kennzahlen im Affiliate Marketing

Vor allem die Affiliate Netzwerke, aber auch viele Inhouse Programme bieten eine Reihe von Kennzahlen an, an denen man schon mal grob beurteilen kann, wie profitabel ein Partnerprogramm sein wird bzw. wo besondere Risiken oder Einschränkungen liegen.

Damit kann man sich ein recht gutes Bild von den in Frage kommenden Partnerprogrammen machen.

nächster Teil
Wie ich in der Kalkulations-Formel schon gezeigt habe, spielt besonders die Klickrate und die Conversionrate eine wichtige Rolle. Da kann die Provision noch so gut sein, wenn diese beiden Werte schlecht sind, wird man nicht viel verdienen.

Deshalb widme ich mich in Teil 7 der Artikelserie profitable Partnerprogramme finden den Werbemitteln und der Landing Page.

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