So nutzt du Empfehlungen im Affiliate Marketing, um mehr zu verdienen!

So nutzt du Empfehlungen im Affiliate Marketing, um mehr zu verdienen!Immer wieder spannend finde ich die Frage, wie viele Produkte man auf einer Affiliate Website* anzeigen sollte. Oder ist es besser die Auswahl zu begrenzen und konkrete Empfehlungen zu geben, um mehr mit dem Affiliate Marketing zu verdienen?

In diesem Artikel schildere ich die Vor- und Nachteile einer Vorauswahl von Produkt-Empfehlungen.

Zudem gebe Beispiele von meinen eigenen Websites und Blogs und gehe auf meine Erfahrungen und Best Practices ein.

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Ausgewählte Empfehlungen oder so viele Produkte wie möglich?

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Sollte man auf seiner Affiliate-Website* lieber eine Vorauswahl treffen und dem User nur Empfehlungen zeigen oder alle möglichen in Frage kommenden Produkte auflisten?

Das lässt sich so pauschal nicht beantworten, aber im Grunde geht es hier um die Conversion Rate.

Schauen wir uns also mal ein paar Beispiele aus anderen Bereichen an, bei denen es ebenfalls um die Conversion Rate geht.

Online-Shops

In Online-Shops gibt es dieses Problem natürlich auch und jeder Shop geht da anders an die Sache ran.

So kombiniert Amazon persönliche Empfehlungen mit einer begrenzten Zahl an Produkten. Auf der anderen Seite gibt es lange Listen mit vielen, vielen Produkten, wenn man z.B. sucht. Die Besteller-Listen gehen aber z.B. nur bis Platz 100, was angesichts der Masse an Produkte relativ wenig ist.

Dabei sind die persönlichen Empfehlungen sehr interessant, aber im Affiliate Marketing in der Regel so nicht umsetzbar. So darf man als Amazon Affiliate diese Infos z.B. nicht auf seine Website übernehmen.

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Beim deutschen Hoster All-Inkl gibt es günstige und leistungsfähige Hosting-Tarife, die ich selber für verschiedene Affiliate Websites nutze.

Damit bin ich sehr zufrieden und es ist optimal für Affiliate-Websites und Blogs.

Gerade Einsteiger profitieren zudem vom guten Support.

Landing Pages

Bei Landing-Pages gilt die Faustregel, dass so wenig wie möglich Ablenkungen vorhanden sein sollen. Und da Landing Pages auch beim Affiliate Marketing zum Einsatz kommen, halte ich das erstmal für eine gute Ausgangsbasis.

Wenn man aber z.B. viele Alternativen testet und auf seiner Affiliate-Website vorstellt, wird man mit einem Produkt pro Seite nicht weit kommen. Trotzdem sind die Prinzipien der Landing Page Optimierung für Affiliates sehr empfehlenswert.

Reise-Seiten

Reise-Websites haben es wegen Corona gerade schwer, aber sie sind auch sonst eines meiner Horror-Beispiele im Netz. Es liegt in der Natur von Reise-Websites, dass es dort tausende von möglichen Reisen bzw. Reisezielen gibt.

Leider sind viele Betreiber so einer Website der Meinung, dass es mir weiterhilft, wenn sie mir für ein Reiseziel 200 und mehr Hotels vorschlagen. So findet man viele Reise-Seiten, die sich darin zu übertreffen versuchen, möglichst viele Hotels anzuzeigen, so dass man sich das am besten Geeignete selber raussuchen kann.

Doch dabei wird übersehen, dass sich viele Nutzer davon überfordert sehen. Zumal es oft schwer ist, wirkliche Unterschiede zu finden, die einem die Entscheidung dann auch fundiert ermöglichen.

Hier kommt der Punkt Empfehlungen ins Spiel. Man kann sich entweder vom Mitarbeiter im Reisebüro um die Ecke Empfehlungen geben lassen. Das haben wir bei unseren letzten Urlauben so gehandhabt, aber dann auch dort gebucht. Oder man nutzt Websites wie z.B. die von Tschibo, wo es eine begrenzte Zahl an Reise-Empfehlungen gibt. Da haben wir auch schon den einen oder anderen Urlaub gebucht.

Empfehlungen sind hier meiner Meinung nach auf jeden Fall hilfreich für viele Nutzer und mittlerweile gibt es viele Reise-Affiliates, die nur wenige, aber dafür gut ausgewählte Reise-Empfehlungen geben.

woot!

Das Extrembeispiel für eine Vorauswahl war sicher woot!. Dabei handelte es sich um eine US-Website, die jeden Tag ein anderes Produkt angeboten hat. Das hat zwar kaum was mit wirklichen Empfehlungen zu tun, aber die Vorauswahl wurde hier zum Extrem geführt wurden und es hat funktioniert.

Mittlerweile wurde die Website von Amazon aufgekauft und präsentiert Amazon-Angebote. Das ist zwar auch noch so etwas wie eine Empfehlung, aber nicht mehr so clever, wie früher.

Vor- und Nachteile von Empfehlungen

Keines der oben genannten Beispiele ist aber nun die EINE Lösungen, die für alle Affiliates gilt. Aber man kann daraus einiges lernen und sich inspirieren lassen.

Folgende Vor- und Nachteile gibt es einerseits bei einer Vorauswahl und andererseits bei der Anzeige aller Produkte:

Wenige Empfehlungen

  • Ich habe vor einer Weile mal eine Studie gelesen, wo es um die ideale Anzahl der Produktalternativen in Shops ging. Leider finde ich diese Studie nicht mehr. Auf jeden Fall war es eine überschaubare Anzahl. Dadurch wird der Besucher nicht überfordert und mit Informationen überschwemmt. Das erleichtert die Kaufentscheidung.
  • Eine Vorauswahl ermöglicht die ausführlichere Vorstellung der Produkte.
  • Eine Vorauswahl kann, wenn sie richtig gemacht ist, auch als Empfehlung wahrgenommen werden. Vertrauenswürdige Empfehlungen sind sehr wichtig für die Conversion Rate im Afiliate Marketing.
  • Allerdings beschränkt man sich mit einer Vorauswahl auch. Viele User mögen die Vorauswahl, möchten anschließend aber ggf. alle Produkte sehen, wenn sie noch nichts Passendes gefunden haben. Und bei manchen Besucher und Produkten liegt die Präferenz von Anfang an auf der kompletten Produktliste.

Alle Produkte anzeigen

  • Wer etwas bestimmtes sucht, der möchte alle passenden Produkte sehen und dann z.B. durch Filter das finden, welches er oder sie kaufen will.
  • Es gibt einen großen Longtail an Produkten und auch wenn die Top-Produkte für viel Umsatz sorgen, so sollte man nicht die vielen Produkte vergessen, die in der Summe ebenfalls für viele Conversions und damit Einnahmen sorgen.
  • Allerdings überfordern lange Listen auch viele Besucher. Vor allem, wenn sie nicht wissen, nach was genau sie suchen. Produktberater bieten sich hier an.
  • Wenn man alle Produkte anzeigt, kann man oft nicht den Trumpf der Empfehlung ausspielen. Es wirkt etwas willkürlich

So nutzt du Empfehlungen im Affiliate Marketing, um mehr zu verdienen!

Welche Rolle spielen Empfehlungen im Affiliate Marketing?

Wie schon erwähnt, spielen Empfehlungen bei der Conversion Rate eine große Rolle. Doch auch wenn man keine Empfehlungen durch vertrauenswürdige Dritte vorliegen hat, kann man durch eine clevere Vorauswahl etwas ähnliches erreichen. Das funktioniert aber meist nur bei Leuten, die nicht genau wissen, was sie brauchen.

Wenn man das Beispiel Webhosting* nimmt, dann gibt es sicher Leute, die sich damit sehr gut auskennen und andere, die wenig oder keine Ahnung davon haben.

Die Leute mit viel Ahnung wollen technische Details und eine möglichst große Auswahl. Dagegen sind Besucher mit wenig oder gar keinem Vorwissen eher für wenige konkrete Empfehlungen dankbar.

Amazon nutzt z.B., wie viele Online-Shops, Auswahlkriterien (Prime-Versand, technische Details, Preisspanne…), damit die Nutzer aus der großen Masse an Produkten zu dem finden, was sie kaufen wollen. Das ist gut, um auf eine erträgliche Zahl von Produkten zu kommen, aber Empfehlungen sind eben noch mal was ganz anderes.

Wenn ein Besucher nicht genau weiß was er oder sie will, dann ist eine vertrauenswürdige Produktempfehlung sehr gut für die Conversion Rate. Wenn man so jemandem allerdings 100 Alternativen anzeigt, wird sie die Website schnell wieder verlassen.

Ich setze deshalb in meinen Affiliate Websites und Blogs meist auf eine Kombination beider Ansätze. Zum einen reviewe ich z.B. auf meinem Brettspiel-Blog immer mal wieder Brettspiele ausführlich und gebe konkrete Empfehlungen für wen diese geeignet sind. Ähnlich verhält es sich mit den Top 10 Listen, in denen ich 10 Brettspiel-Emfehlungen zu einem bestimmten Thema oder einer Spielmechanik gebe.

Auf der anderen Seite liste ich aber auch eine große Menge an Neuerscheinungen auf und versuche möglichst breit über Brettspiele zu berichten.

Die optimale Vorauswahl

… gibt es nicht. :-)

Doch wie das Beispiel Landing Page schon zeigt, ist die Aussage „so wenig wie möglich Produkte anzeigen“ schon mal einer guter Ansatzpunkt.

Kommt ein Besucher auf deine Affiliate-Website mit einem Suchbegriff wie „Grafikkarte XY von Firma Z“ dann sollte man ihm oder ihr auch nur diese anzeigen (am besten natürlich ein ausführliches Review davon). Denn wer schon so genau nach etwas sucht, der oder die weiß was er oder sie will und Alternativen würden nur wieder Zweifel aufkommen lassen.

Sucht die Person in Google jedoch lediglich nach „Grafikkarte“, dann sollte man mehrere Alternativen anzeigen, vielleicht sogar einen Vergleich. So z.B. eine Preisempfehlung, eine High End Karte und vielleicht noch ein gutes Zwischending. Würde man hier eine Liste mit 100 Grafikkarten auflisten, dann wäre der Person wohl kaum geholfen. Man kann unter den Empfehlungen aber natürlich auf eine längere Liste verlinken.

Es hängt also sehr stark vom Besucher ab, wie umfangreich man seine Auswahl an Affiliatelinks gestalten sollte. Durch fokussierte Inhalte kann man sicherstellen, dass die Besucher möglichst konkrete Vorstellungen haben, wenn sie auf eine Website kommen.

Aber auch durch Artikel zu bestimmten Suchbegriffen kann man schon gut filtern, wie erfahren die Besucher eines Artikels in der Regel sein werden und was sie genau suchen. Diese kann man dann relativ konkrete Empfehlungen anzeigen.

Natürlich gibt es auch Besucher, die ohne ein konkretes Anliegen auf der eigenen Affiliate-Website landen werden bzw. ihre Wünsche noch nicht zu erkennen gegeben haben. Diesen könnte man durch eine gute interne Navigation, eine Suchfunkton oder mit Hilfe einer interaktiven Auswahl-Möglichkeit (Produktberater) dabei helfen, zum gewünschten Produkt zu finden.

Dabei sollte man aber die Bedürfnisse und Kriterien der Besucher als Kategorien oder Filter nutzen. In vielen Shops werden leider nur technische Daten oder Kriterien der Hersteller als Kategorie- und Filter-Vorlage verwendet. Dabei suchen Nutzer teilweise nach ganz anderen Dingen.

Nochmal am Beispiel von Grafikkarten. Wer davon keine Ahnung hat, dem helfen auch nicht Kategorien wie „Hersteller“, „Speichergröße“, „Chip-Typ“, „Gigaherz-Zahl“ etc. weiter. Stattdessen wäre es hilfreicher, wenn man die Grafikkarten in Empfehlungen „für den Bürorechner“, „für Videoanwendungen“, „für Gamer“ etc. anzeigt.

Dass man alternativ auch die technischen Kriterien anbietet ist natürlich möglich und sinnvoll. Man sollte an dieser Stelle aber schon die erfahrenen von der unerfahrenen Besuchern getrennt haben.

Nachdenken, Testen, Empfehlen

Wie meine Ausführungen zur optimalen Vorauswahl schon zeigen, gibt es hier keine eindeutigen Lösung. Stattdessen hängt sehr viel von den eigenen Besuchern ab und den Produkten, die man mit Affiliatelinks bewirbt.

Deshalb sollte man sich über seine Besucher schlau machen und versuchen zu verstehen, wer da auf den eigenen Seiten unterwegs ist.

Zudem spielt auch hier das „Testen“ eine sehr wichtige Rolle. Man sollte niemals allein auf Überlegungen basierend etwas umsetzen, sondern immer testen, was wirklich funktioniert und was nicht.

Deshalb sollte man verschiedene Varianten ausprobieren und die effektivste dann nutzen. Oder man bietet generell unterschiedliche Varianten an (Top 10 Liste, Produktberater, lange Neuheitenliste, Suchfunktion …) und lässt die Nutzer selbst die passende Präsentionsform finden, mit der sie zum gewünschten Produkt kommen.

So nutzt du Empfehlungen im Affiliate Marketing, um mehr zu verdienen!

Natürlich sind konkrete Produkt-Empfehlungen nur ein Element unter vielen, welche die Conversion Rate und damit dann auch die Höhe/Anzahl der Provisionen beeinflussen. Weitere Faktoren werde ich in nächster Zeit hier besprechen.

Ich würde mich über eure Erfahrungen mit Empfehlungen im Affiliate Marketing freuen. Stellt ihr lieber weniger Produkt ausführlich vor oder lieber sehr viele Produkte.

Hinterlasst gerne einen Kommentar.

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