OMStats – Das Affiliate Dashboard im Test

OMStats - Das Affiliate Dashboard im TestDie meisten Affiliates nutzen nicht nur ein Partnerprogramm, sondern viele. Diese sind in den meisten Fällen bei einem der gängigen Affiliate-Netzwerke beheimatet.

Hinzu kommt dann oft noch Google AdSense und das Amazon Partnerprogramm. Wer hier den Überblick behalten will hat es schwer.

Diverse Statistiken bei den einzelnen Netzwerken und dazu noch die Daten von AdSense und Amazon, da ist es schwer die Zusammenhänge zu erkennen und alle Daten zu vergleichen.

Das Affiliate-Tool OMstats möchte hier Abhilfe schaffen. Ich habe mir das Tool installiert und schaue mir die Funktionen in diesem Artikel mal genauer an.

(Update: Leider ist OMStats nicht mehr online. Als Alternative lohnt der Blick auf Affiliate-Dashboard.de)

Affiliate Statistiken im Überblick

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Es ist schon aufwändig sind regelmäßig bei Zanox, AdCell, SuperClix, Belboon, AdSense, Amazon und Co. einzuloggen, um sich anzuschauen, wie die genutzten Partnerprogramme laufen.

Hinzu kommt, dass die Statistiken zudem auch noch überall anders aufgebaut sind und dadurch ein Vergleich der Daten noch aufwändiger wird.

Das haben sich auch die 2 Entwickler von OMstats gedacht und eine Desktop-Software entwickelt, mit der man die Statistiken der gängigsten deutschen Affiliate-Netzwerke abrufen kann.

Dazu muss man entweder die Zugangsdaten in der Software eingeben oder spezielle Statistik-URLs angeben, die man in seinem Netzwerk-Account findet.

Dann kann man aus diversen Report-Arten auswählen und die Zahlen der einzelnen genutzten Partnerprogramme analysieren und vergleichen.

OMStats Funktionen

OMStats - Das Affiliate Dashboard im TestSchauen wir uns ein paar Funktionen genauer an.

Nachdem man die Windows-Software installiert hat, kann man die Zugänge zu einzelnen Affiliate-Netzwerken und AdSense anlegen. Man kann in OMstats übrigens auch mehrere Accounts bei einem Netzwerk anlegen, das ist kein Problem.

Bei den einzelnen Netzwerken ist der Anmeldeprozess jeweils unterschiedlich. So reicht bei Belboon zum Beispiel die Angabe einer speziellen URL, die man in seinem Belboon-Account findet. Bei SuperClix muss man dagegen ein spezielles Export-Passwort anlegen und hier eingeben.

AdSense wiederum funktioniert so, dass sich eine Internetseite öffnet und man dem Zugriff auf die AdSense-Daten zustimmen muss. Alles in allem funktioniert das aber problemlos, auch weil die Erklärungen in der Software und auch die Fehlermeldungen ausführlich und verständlich sind.

Danach kann man die Daten für die gewünschten Zeiträume abrufen.

OMStats - Das Affiliate Dashboard im TestOMstats bietet verschiedene Auswertungsmöglichkeiten an.

So kann man sich neben einem Gesamt-Überblick die Partnerprogramme der Netzwerke anschauen oder nur die Partnerprogramme eines Netzwerkes.

Ebenfalls interessant ist die Auswertung nach Tagen und nach SubIDs. Damit bekommen Affiliates alle notwendigen Daten, um sich über die Performance der eigenen Partnerprogramme zu informieren.

Eine tolle Sache ist zudem, dass man gleiche Partnerprogramme, die man bei mehreren Netzwerken parallel nutzt, in den Auswertungen zusammenfassen kann.

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AdSense und Amazon

Eine Sache, die ich bei anderen Lösungen bisher vermisst habe, ist bei OMstats ebenfalls integriert. Man kann Daten von Amazon importieren.

Das ist zwar etwas aufwändiger, da es keinen direkten Zugriff gibt, aber dennoch machbar.

Zudem wird AdSense unterstützt, so dass insgesamt die Chancen sehr gut stehen, dass alle genutzten Einnahmequellen in einem Backend verfügbar sind.

Testversion & Kosten

Das Tool ist in einer kostenlosen Testversion erhältlich, die man 5 Tage lang uneingeschränkt nutzen kann. Hiermit ist es möglich das Tool auf Herz und Nieren zu testen, bevor man sich dann ggf. für einen Kauf entscheidet.

Möchte man es dann weiter nutzen hat man 2 Möglichkeiten. Entweder man kauft es für einen Einmalbetrag von 299,- Euro zzgl. MwSt. oder man mietet es, was mit 25 Euro zzgl. MwSt. pro Monat zu Buche schlägt.

Wenn man schon länger Affiliate ist und das Tool langfristig nutzen möchte, lohnt sich meist eher die Einmalzahlung. Schon nach einem Jahren hat die Miete (25,- Euro x 12 Monate), die Höhe der Einmalzahlung erreicht.

Sicherheit

Noch ein paar Worte zur Sicherheit. Da es sich um ein Desktop-Tool handelt, werden alle Daten aus den Netzwerken auf den eigenen Rechner gespeichert. Zudem sind diese Daten laut Entwickler verschlüsselt, so dass die Daten so sicher sind, wie es geht.

Das ist für viele bestimmt ein großer Vorteil gegenüber webbasierten Tools, wo man die Daten irgendwo in der Cloud liegen hat.

Dafür verliert man allerdings etwas die Flexibilität, da man OMstats nicht auf jedem beliebigen Rechner mit einem Browser nutzen kann. Aber da Affiliates meist im Büro sitzen, ist das sicher kein größerer Nachteil.

Fazit

Alles in allem überzeugt mich das Tool. Es ist für die meisten professionelleren Affiliates ein großer Zeitfresser, regelmäßig alle Netzwerke abzuklappern und sich dort die Statistiken anzuschauen.

Mit diesem Tool spart man einiges an Zeit. Zudem sind Vergleiche möglich, die anders wohl eher nur mit mehr Aufwand realisierbar sind.

Für Vollzeit-Affiliates ist das Tool also auf jeden Fall mal einen Blick wert. Affiliates, die nur ein Netzwerk nutzen bzw. nur wenige Partnerprogramme, werden dagegen wohl nicht so große Vorteile aus dem Tool ziehen.

Mir persönlich fehlt zudem eine Integration von Google Analytics, um auch den Traffic im Vergleich zur Performance der Partnerprogramme analysieren zu können. Zudem wäre es schön, wenn es eine mobile App für das eigenen Smartphone geben würde.

Unter dem Strich ist das Tool OMstats aber auf jeden Fall eine empfehlenswerte Lösung für ambitionierte Affiliates, die fast keine Wünsche offen lässt.

(Als Alternative bietet sich das Online-Tool Affiliate Dashboard)

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2 Gedanken zu „OMStats – Das Affiliate Dashboard im Test“

  1. Hallo,

    ich nutze seit geraumer Zeit das Affiliate Dashboard und bin damit eigentlich auch zufrieden, dort bezahlt man 20€ mtl. und kann jederzeit kündigen.
    Doch dieses Produkt von OMStats scheint die Schwächen die das Affiliate-Dashboard hat auszubessern und wirkt auf den ersten Blick auch aufgeräumter. Es lohnt sich aufjedenfall das Tool für 299€ direkt zu kaufen, anstatt 25€ mtl. dafür zu bezahlen.
    Ich werde das Tool einmal testen und dann kaufen ;)

    Antworten

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